Chronik | Burgenland
18.01.2019

Zwei tödliche Unfälle im Straßenverkehr

80-jähriger Lenker erlitt im Mittelburgenland tödlichen Herzinfarkt. In Siegendorf wurde ein Fußgänger von einem Auto erfasst.

2018 war im Burgenland das Jahr mit den bisher wenigsten Verkehrstoten, insgesamt kamen 13 Menschen im Straßenverkehr ums Leben. Der Start ins Jahr 2019 verlief weniger gut, am Donnerstag kam es im Burgenland gleich zu gleich zwei Toten auf den Straßen.

Am Donnerstagnachmittag war ein 80-jähriger Lenker mit seinem Pkw von Deutschkreutz in Richtung Unterpetersdorf auf der B62 unterwegs. Während der Fahrt erlitt der Mann einen tödlichen Herzinfarkt. Der Wagen landete im Straßengraben, wo er gegen einen Baum prallte, berichtete die Polizei am Freitag. Anderen Verkehrsteilnehmern gelang es, den Wagen wieder aufzurichten und den Lenker zu bergen. Die Ersthelfer stellten jedoch weder Atmung noch Herzschlag fest. Die Diagnose des Notarztes brachte Klarheit darüber, dass der 80-Jährige einem Herzinfarkt erlegen war.

Die Feuerwehr Deutschkreutz transportierte den schwer beschädigten Pkw ab. Auf der B62 kam es zu kurzzeitigen Verkehrsanhaltungen.

Fußgänger angefahren

Ein weiterer tödlicher Vorfall ereignete sich am Donnerstagabend in Siegendorf. Ein Mann war nach Angaben der Polizei in dunkler Kleidung mitten auf der Fahrbahn der L212 unterwegs, als ihn eine 45-jährige Burgenländerin mit ihrem Pkw erfasste. Der Passant wurde über den Wagen geschleudert und blieb im Straßengraben liegen. Der Verunglückte starb trotz Hilfeleistung durch die Polizei und den Notarzt noch am Unfallort. Er hatte keinen Ausweis bei sich. Es dürfte sich laut Landespolizeidirektion um einen 50-jährigen Wiener handeln. Die Landesstraße war im Bereich der Unfallstelle zweieinhalb Stunden komplett gesperrt, eine lokale Umleitung wurde eingerichtet. m. pekovics