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Feuerwehr
01/09/2019

Zwei Personen, Katze und Vogel aus brennendem Haus gerettet

67 Feuerwehrleute in der Nacht auf Mittwoch bei Brand in Rudersdorf, auch die Feuerwehr Stoob musste Zimmerbrand löschen.

von Roland Pittner

In der Nacht auf Mittwoch kam es in Rudersdorf Berg, Bezirk Jennersdorf, zu einem Gebäudebrand. Entdeckt hatte das Feuer die 62-jährige Bewohnerin des Hauses, sie versuchte die Flammen noch selbst unter Kontrolle zu bringen, scheiterte aber. Sie verständigte die Einsatzkräfte.  Feuerwehr, Rettung und Polizei wurden gegen 00.30  Uhr alarmiert. Beim Eintreffen der Polizisten aus Königsdorf "versuchte die Hauseigentümerin verzweifelt ihre Eltern, den 88-jährigen Vater und die 87-jährige Mutter, aus dem Haus ins Freie zu bringen", erklärt ein Beamte. Die Polizisten halfen der Frau und konnten die Pensionisten aus dem brennenden Objekt bringen. Die Feuerwehren Rudersdorf-Ort und Rudersdorf-Berg waren als erste vor Ort.  "Im weiteren Einsatzverlauf wurde der gesamte Abschnitt 5 sowie die Drehleiter aus Fürstenfeld nachalarmiert", erklärt ein Feuerwehrsprecher. 67 Einsatzkräfte waren mit 14 Fahrzeugen im Löscheinsatz.  Die Feuerwehr konnte dann auch die Haustiere, eine Katze und einen Wellensittich in Sicherheit bringen. 
 

Die Brandbekämpfung gestaltete sich  schwierig, da der Dachstuhl immer wieder neu entflammte. Es mussten teilweise die Dachziegel abgetragen werden. Doch durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte Schlimmeres verhindert werden.   Nach etwa einer Stunde war der Brand unter Kontrolle. "Um etwa 3 Uhr konnte Brand aus gegeben werden", sagt ein Feuerwehrmann.   Die beiden Bewohner wurden vom Roten Kreuz  vor Ort versorgt  und mussten laut Landessicherheitszentrale (LSZ) nicht ins Krankenhaus gebracht werden. Die Freiwillige Feuerwehr Rudersdorf- Berg blieb zur Brandsicherheitswache vor Ort.

Auch in Stoob, Bezirk Oberpullendorf,  kam es in der Nacht auf Mittwoch zu einem Zimmerbrand, wie die LSZ Mittwochfrüh berichtet. Die Feuerwehr Stoob konnte das Feuer unter Kontrolle bringen, auch hier gab es keine Verletzten zu beklagen.