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Chronik Burgenland
07/05/2019

Wechselgeldbetrug an 37 Tatorten: Wer kennt diese Männer?

Fahndung nach drei rumänischen Staatsbürgern läuft. Sie sollen bei Wechselbetrügereien 7.500 Euro Schaden verursacht haben.

von Claudia Koglbauer-Schöll

Ein Fall von Betrug beschäftigt derzeit die Polizei im Burgenland. Drei aus Rumänien stammende  Männer im Alter zwischen 19 und 24 Jahren sollen von November 2018 bis März mehrmals Wechselbetrügereien im Burgenland, Niederösterreich, Wien, Steiermark und Oberösterreich begangen haben. Das Trio beging die Taten immer zu Dritt in Geschäfte von Einkaufszentren, Lebensmittelmärkten oder Trafiken.

Mit dieser Masche gingen die Betrüger vor

Laut Polizei kauften die drei Verdächtigen mit einer 500-Euro oder einer 200-Euro-Banknote Waren von geringem Wert. Als sie das Wechselgeld in der Hand hatten, wollten sie die Waren dann doch nicht mehr und verlangten von der Kassierin das Geld zurück

Beim Wechseln und der Rückgabe der Waren redeten die mutmaßlichen Betrüger so lange auf die Angestellten ein, bis diese verwirrt waren. Den Fehlstand in der Kassa bemerkten sie erst, als das Trio längst über alle Berge war.

Aufgrund der professionellen Vorgehensweise ist laut Polizei davon auszugehen, dass es noch weitere Geschädigte gibt. Zeugenhinweise werden auf jeder Polizeidienststelle entgegengenommen