Wasserleitungsverband Nordburgenland und Baden kooperieren

Wasser fließt aus dem Wasserhahn in ein Glas.
Eine Verbindungsleitung und ein Pumpwerk zur Absicherung der Trinkwasserversorgung sind geplant, Umsetzung bis 2025.

Der Wasserleitungsverband Nördliches Burgenland und die Stadt Baden errichten eine grenzüberschreitende Verbindungsleitung zwischen den beiden Trinkwasserversorgungssystemen samt einem dafür notwendigen Pumpwerk. Ziel ist die Absicherung der Trinkwasserversorgung in beiden Versorgungsbereichen, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung. Durch die Anlagen sollen etwa bei Rohrbrüchen, einem Ausfall oder Versorgungsspitzen gegenseitig Wassermengen zur Verfügung gestellt werden.

Konkret ist die Errichtung einer circa 1.900 Meter langen Verbindungsleitung zwischen dem Leitungsknotenpunkt beim Brunnen Zillingdorf der Stadt Baden und dem Brunnenfeld Neufeld des WLV vorgesehen.

Beim Brunnenfeld Neufeld soll das neue Pumpwerk errichtet werden, um bei verschiedenen Betriebszuständen eine Wassermenge von etwa 120 Liter pro Sekunde bei Bedarf austauschen zu können. Die Kosten für das Projekt wurden mit 1,2 Millionen Euro beziffert, sie werden zwischen den Projektpartnern aufgeteilt. Die Umsetzung soll in den Jahren 2024/2025 erfolgen.

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