Erste Universitätsklinik im Burgenland am Campus Pinkafeld

Landeshauptmann Doskozil mit der neuen ärztlichen Direktorin der Klinik Oberwart, Veronika Matzi.
Lehre, Forschung und klinischer Alltag werden ab 2028 in der Klinikoberwart vereint.

Zusammenfassung

  • Die Klinik Oberwart wird ab 2028 als erste Universitätsklinik des Burgenlands fungieren und eng mit der neuen Medizinischen Universität am Campus Pinkafeld zusammenarbeiten.
  • Durch den Ausbau neuer Abteilungen wie Neurochirurgie und Herzchirurgie sowie personelle Neubesetzungen wird die Klinik auf Lehre, Forschung und klinischen Betrieb ausgerichtet.
  • Patienten profitieren künftig von besserem Zugang zu spezialisierter Medizin, während der Standort Oberwart eine zentrale Rolle im burgenländischen Gesundheitssystem einnimmt.

Mit der künftigen Medizinischen Universität am Campus Pinkafeld bekommt die Klinik Oberwart in eine neue Rolle: Ab 2028 soll sie die erste Universitätsklinik des Burgenlands sein, wie die neue ärztliche Direktorin der Klinik Oberwart Veronika Matzi am Mittwoch bekannt gab.

Umstrukturierung

Die Ankündigung markiert einen Wendepunkt für den Standort – weg von der reinen Versorgungsfunktion, hin zu einem Ort, an dem klinischer Alltag, Lehre und Forschung eng miteinander verknüpft sind. Studierende sollen künftig direkt in Oberwart ausgebildet und früh in den alltäglichen medizinischen  Betrieb eingebunden und mit ihm vertraut werden. 

Die Umstrukturierung zeigt sich bereits im Ausbau neuer Abteilungen: Mit der Neurochirurgie, der geplanten Herzchirurgie und personellen Neubesetzungen schafft die Klinik Oberwart die Voraussetzungen für Ausbildung und Forschung neben dem klinischen Betrieb. 

Besserer medizinischer Zugang

Für  Patienten bedeutet die Entwicklung zur Universitätsklinik einen besseren Zugang zu hoch spezialisierter Medizin in der Region. Für das Burgenland insgesamt ist es ein strategischer Schritt: Erstmals entsteht ein universitärer Gesundheitsstandort, der langfristig Versorgungssicherheit, medizinische Innovation und Nachwuchsausbildung miteinander verbindet – und damit die Rolle Oberwarts im österreichischen Gesundheitssystem neu definiert.

Kommentare