25.500 Verletzte im Burgenland – alle 21 Minuten ein Unfall

Im Burgenland mussten 2025 rund 25.500 Menschen nach Unfällen im Spital behandelt werden. Das sind zwei Prozent mehr als im Jahr davor.
Zwei ältere Menschen gehen mit Wanderstöcken durch einen Park.

Zusammenfassung

  • 25.500 Verletzte im Burgenland im Jahr 2025 – ein Plus von 2 Prozent.
  • Rechnerisch wird alle 21 Minuten jemand im Burgenland so schwer verletzt, dass eine Spitalsbehandlung nötig ist.
  • Österreichweit steigt vor allem die Zahl der verletzten Senioren (65plus) deutlich.

Im Burgenland haben sich im Jahr 2025 rund 25.500 Personen so schwer verletzt, dass sie ambulant oder stationär in einem Spital behandelt werden mussten. Das geht aus der Unfallbilanz 2025 der Präventionsinstitution KFV hervor. Gegenüber dem Jahr davor entspricht das einem Anstieg von zwei Prozent.

Umgerechnet bedeutet das: Alle 21 Minuten wird im Burgenland im Durchschnitt jemand so schwer verletzt, dass eine Spitalsbehandlung notwendig ist.

Mehr Verletzungen

Österreichweit stieg die Zahl der spitalsbehandelten Verletzten im Vorjahr um rund zwei Prozent auf rund 824.400. Besonders deutlich fiel die Entwicklung bei den Senioren (65plus) aus: Hier erhöhte sich die Zahl der Verletzten um fünf Prozent auf 266.100. Laut Statistik Austria leben derzeit mehr als 1,9 Millionen Menschen im Alter von 65 Jahren oder älter in Österreich. Seit 2021 ist diese Zahl um 163.000 Personen beziehungsweise neun Prozent gestiegen.

Die Kosten für die ambulant oder stationär behandelten Unfallopfer aller Altersgruppen beliefen sich laut KFV-Berechnungen auf rund 2,975 Milliarden Euro – ein Plus von sieben Prozent gegenüber dem Jahr davor.

Nach Lebensbereichen entfielen 2025 die meisten Verletzten auf den

  • Haushalt (334.500),
  • gefolgt von Freizeit/Freizeitsport (280.700),
  • Arbeit/Schule (111.400) und
  • Verkehr (97.800). 

Im Verkehrsbereich kamen laut vorläufigen Daten 71 Menschen bei Unfällen mit Fahrrädern, E-Bikes und E-Scootern ums Leben.

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