Totes Baby im Burgenland: Erste Verdächtige überstellt
Zwei der vier Festgenommen werden in den kommenden Tagen überstellt.
Im Fall des im Jänner am Grenzübergang Nickelsdorf (Bezirk Neusiedl am See) tot aufgefundenen Neugeborenen sind die ersten Verdächtigen nach Österreich überstellt worden. Zwei der vier Festgenommenen fehlen noch, sie sollen in den kommenden Tagen folgen, berichtete ein Polizeisprecher am Montag auf APA-Anfrage.
Danach sollen die Vernehmungen durch Beamte des Landeskriminalamts Burgenland beginnen. Es gelte, den Tathergang und die Motivlage zu klären.
Das getötete Baby war am 18. Jänner von Reisenden gefunden worden. Die danach angeordnete Obduktion ergab, dass das Mädchen lebend geboren und unter Fremdeinwirkung zu Tode gekommen war. Als Todesursache wurde ein Schädel-Hirn-Trauma festgestellt. In der Vorwoche wurden schließlich vier Verdächtige festgenommen, darunter auch die erst 17-jährige Mutter des Neugeborenen. Sie wurde, wie zwei weitere Rumäninnen, in Deutschland ausgeforscht. Ein Mann wird von Rumänien nach Österreich überstellt.
Im Zuge der Vernehmungen soll unter anderem geklärt werden, wem die Tötung des Säuglings zuzuordnen ist. Offen ist neben dem Tathergang auch der genaue Ort des Geschehens. Aufgefunden wurde der Leichnam in unmittelbarer Nähe des Grenzübergangs.
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