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Chronik Burgenland
08/19/2019

Toter Häftling in Eisenstadt: Keine Anzeichen auf Fremdeinwirkung

Untersuchungshäftling war alleine in der Zelle. Ihm wurden Verstöße gegen das Suchtmittelgesetz und Eigentumsdelikte vorgeworfen.

Die Leiche eines 37-Jährigen, der am Samstag in der Justizanstalt Eisenstadt tot in einer Zelle gefunden wurde, soll noch heute, Montag, obduziert werden. Mit ersten Ergebnissen rechne man frühestens am Dienstag, hieß es von der Staatsanwalt (StA) Eisenstadt auf APA-Anfrage. Bei der Auffindung des Toten seien keine Anzeichen auf Fremdeinwirkung festgestellt worden, so StA-Sprecherin Petra Bauer.

Die Obduktion soll nun die Todesursache klären. Der 37-Jährige hatte nach einem Urteil in erster Instanz - ihm wurden unter anderem Verstöße gegen das Suchtmittelgesetz und Eigentumsdelikte vorgeworfen - ein Rechtsmittelverfahren laufen und befand sich in U-Haft. Der Mann war Samstagfrüh tot gefunden worden. Zum Zeitpunkt der Auffindung sei er alleine in der Zelle gewesen, so Bauer.