Gemauertes Hakenkreuz: Dienstverhältnis mit Lehrer beendet
Zusammenfassung
- Das Arbeitsverhältnis des Lehrers, der einen Hakenkreuz-Arbeitsauftrag erteilte, wurde einvernehmlich beendet.
- Die Ermittlungen von Polizei und Verfassungsschutz zum Vorfall an der Keramikschule Stoob laufen weiter.
- Die Schulleitung hatte nach Bekanntwerden des Vorfalls Anzeige erstattet.
Nach dem Vorfall um ein im Unterricht entstandenes Hakenkreuz an einer burgenländischen Berufsschule ist der betroffene Lehrer nicht mehr im Schuldienst. Das Arbeitsverhältnis wurde einvernehmlich beendet. Die behördlichen Untersuchungen laufen weiter, wie die Kronen Zeitung berichtet.
Der Berufsschullehrer war nach Bekanntwerden des Falls zunächst von seiner Tätigkeit freigestellt worden. Nun beantragte er selbst die Beendigung seines Dienstverhältnisses, dem wurde seitens der Bildungsdirektion Burgenland zugestimmt.
Ermittlungen laufen
Ausgangspunkt der Affäre war ein Arbeitsauftrag, bei dem Schülerinnen und Schüler ein Hakenkreuz aus Ziegeln errichten sollten. Die Schulleitung brachte daraufhin eine Anzeige ein. Der Unterricht fand auf dem Gelände der Keramikschule statt.
Die Polizei sowie der Verfassungsschutz prüfen weiterhin den Sachverhalt. Nach Angaben der Behörden sind die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen. Unter anderem wird rekonstruiert, wie der Arbeitsauftrag zustande kam.
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