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Chronik Burgenland
02/24/2020

B63 gesperrt: Tiertransporter mit 21 Stieren kippte um

Vermutlich wegen orkanartiger Böen ist ein Anhänger mit 21 Stieren umgekippt. Die B63 ist gesperrt.

Der starke Wind mit orkanartigen Böen dürfte für den Unfall auf der Umfahrungsstraße B63 zwischen Schachendorf und Großpetersdorf, bei dem ein Tiertransporter umgekippt ist, verantwortlich sein. Der Unfall hat sich laut Landessicherheitszentrale Burgenland gegen 8.30 Uhr ereignet. Die Zugmaschine blieb stehen. Der Fahrer des Transporters blieb unverletzt.

Ersten Meldungen zufolge hieß es, dass einige der  Rinder, die sich auf dem Anhänger befunden haben, zu Schaden gekommen seien. Der Amtstierarzt sowie zwei weitere Veterinärmediziner waren im Einsatz.

Wie sich am späten Vormitag herausstellte, dürfte der Unfall für die Tiere glimpflich ausgegangen sein.

"Die Feuerwehren Dürnbach, Markt Neuhodis und Rechnitz sind mit 27 Mitgliedern im Einsatz", sagt Dürnbachs FF-Kommandant Peter Bunyai. Die Sperre der B63 wird vermutlich bis Mittag dauern.

Aufgrund des Sturmes hatte es laut Landessicherheitszentrale (LSZ) in der Nacht von  Sonntagauf Montag 15 weitere Einsätze im ganzen Land gegeben.

Laut LSZ mussten dabei vor allem umgeknickte Bäume oder umgefallene Plakatwände entfernt werden. Etwa 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren standen im Einsatz

Grüne-Forderungen

Der Unfall des Tiertransporters heute rücke jedenfalls die Dringlichkeit, Tierleid durch lange Transportwege zu vermeiden, erneut ins Blickfeld, erklärt der Grüne Landtagsabgeordnete Wolfgang Spitzmüller am Montag in einer Aussendung.

"Wir alle müssen möglichst rasch von den Lebend-Tier-Transporten wegkommen. Das Ziel muss sein, den Transportweg auf ein Minimum zu beschränken und damit auch das Leid der Tiere", fordert Wolfgang Spitzmüller

Für das Gipfeltreffen gegen Tierleid, das Gesundheitsminister Rudi Anschober für den 17. März einberufen hat, hofft Spitzmüller auf weitere Verbesserungen.

"Da dürfen auch die Burgenländerinnen und Burgenländer nicht locker lassen: Wir müssen von den Tier-zu Fleischtransporten kommen, auch wenn das etwas teurer ist. Der Weg der lebenden und fühlenden Rinder, Schafe, Hühner und Schweine muss sich auf den Weg zum nächsten Schlachhof beschränken", appelliert der Tierschützer an die Bundespolitik.

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