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Chronik | Burgenland | Regionalumfrage
03/19/2019

Straßenbau für Befragte „wichtig“: Jetzt folgt die S4

Beim Thema Verkehr sind sich die Befragten großteils einig: Mehrheit hält Aus- und Neubau von Straßen für "sehr wichtig".

Die Burgenland-Umfrage des KURIER ist voll angelaufen, täglich langen neue Umfragebögen aus den verschiedenen Regionen des Landes ein mit zahlreichen Kommentaren und Hinweisen. Zeit also für eine Zwischenbilanz zum Thema Verkehr.

Auf die Frage, ob neue Umfahrungen für die Gemeinden entlang der B50 wichtig wären, meinte knapp mehr als die Hälfte der Befragten, das sei ihnen sehr wichtig. Für knapp 39 Prozent ist das nicht wichtig. Ähnlich das Zwischenergebnis zur Frage, wie wichtig den Befragten der dreispurige Ausbau der A4 über Neusiedl am See hinaus sei: 61 Prozent halten das für sehr wichtig, knapp 33 Prozent antworteten mit nicht wichtig und 6,2 Prozent der Befragten hatten zu diesem Thema keine Meinung.

S31-Ausbau sehr wichtig

Wie richtig die Landesregierung und die Asfinag mit dem Ausbau der S31 liegen, zeigt sich anhand der Antworten zur Frage: Wie wichtig wäre es Ihnen, dass die S31 besser ausgebaut werden würde? Mit knapp 82 Prozent sprach sich die große Mehrheit der Befragten für einen Ausbau aus, nur 13 Prozent antworteten mit nicht wichtig, 5 Prozent hatten keine Meinung zu diesem Thema.

Weniger wichtig ist den Befragten jedoch ein besseres Straßennetz im Anschluss an die S31 in Richtung Ungarn. Zwar ist diese Frage für etwas mehr als die Hälfte sehr wichtig. Der Anteil jener, die mit nicht wichtig antworteten, liegt mit 37 Prozent allerdings recht hoch, 8,3 Prozent haben keine Meinung.

Pläne für S4-Ausbau

Wenn bis 2021 der Ausbau der S31, abgesehen von den Talübergängen bei Sieggraben, abgeschlossen ist, steht für die Burgenländer schon der nächste Ausbau einer Schnellstraße am Programm. Und angesichts der bisherigen Umfrageergebnisse darf angenommen werden, dass der von der Asfinag für 2021 angekündigte Ausbau der S4 ebenfalls begrüßt werden wird.

In diesem Jahr plant die Asfinag nämlich den Start der Generalsanierung und den Ausbau der S4. Die Schnellstraße wird verbreitert und mit neuen Pannenbuchten sowie einem Pannenstreifen ausgestattet. So wie auch auf der S31 werden auch auf der S4 die Richtungsfahrbahnen durch eine Betonleitwand getrennt. Derzeit kalkuliert die Asfinag mit Kosten von 143 Millionen Euro für das Projekt, das im Jahr 2024 abgeschlossen sein soll.