Burgenländische Polizei zog 16 Lenker aus dem Verkehr
Symbolbild
Zusammenfassung
- Landesweites Planquadrat im Burgenland mit Schwerpunkt auf Alkohol, Suchtmittel, Geschwindigkeit und weiteren Delikten: 1.400 Kontrollen, 834 Alkotests.
- 16 Lenker alkohol- oder suchtmittelbeeinträchtigt, 235 Anzeigen, 191 Organmandate, zwölf Führerschein- und zwei Kennzeichenabnahmen.
- Zwei Vorfälle mit Tuk-Tuks, darunter ein Wiederholungstäter und ein Unfall, beide mit Verdacht auf Alkoholisierung.
Am vergangenen Samstag führte die Landesverkehrsabteilung Burgenland in der Zeit von 15 bis 3 Uhr ein landesweites Planquadrat durch. An dem Einsatz nahmen insgesamt 82 Polizistinnen und Polizisten teil.
Das Planquadrat wurde mit Hauptaugenmerk auf Alkohol- und Suchtmittelmissbrauch von Fahrzeuglenkern, Geschwindigkeitsübertretungen, Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung, Lenker- und Fahrzeugkontrollen sowie weitere unfallrelevante Delikte gemäß den verkehrsrechtlichen Vorschriften durchgeführt. Sowohl auf dem hochrangigen als auch auf dem untergeordneten Straßennetz wurde eine verstärkte polizeiliche Präsenz gezeigt.
1.400 Kontrollen
Im Zuge der Schwerpunktaktion wurden 1.400 Fahrzeuglenker kontrolliert und 834 Alkomat- bzw. Alkohol-Vortests durchgeführt.
Insgesamt wurden 16 Fahrzeuglenker in einem alkohol- oder suchtmittelbeeinträchtigten Zustand angehalten. Zwei Lenker wiesen mehr als 0,5 Promille Blutalkoholgehalt auf, zehn Lenker mehr als 0,8 Promille Ein Lenker verweigerte den Alkomattest, drei Lenker standen unter Suchtmitteleinfluss. Der höchste gemessene Alkoholwert lag bei 1,64 Promille und wurde bei einem 68-jährigen Lenker im Bezirk Güssing festgestellt.
Darüber hinaus wurden 235 sonstige Anzeigen erstattet und 191 Organstrafverfügungen ausgestellt. 129 Anzeigen betrafen Geschwindigkeitsübertretungen (Radar), 240 Anzeigen wurden wegen zu geringen Sicherheitsabstands mittels VKS erstattet. Zwölf Führerscheinabnahmen sowie zwei Kennzeichenabnahmen wurden durchgeführt.
Wiederholungstäter im Tuk-Tuk
Im Bezirk Oberpullendorf wurde ein 45-jähriger Mann angehalten, dem sein Führerschein bereits mehrmals entzogen worden war. Er war mit einem Tuk-Tuk unterwegs, der Alkomattest verlief positiv. Die Weiterfahrt wurde untersagt.
Im Bezirk Güssing kam es zu einem weiteren Unfall mit einem Tuk-Tuk: Ein Lenker verunfallte mit seinem dreirädrigen Gefährt und verletzte sich selbt. Den Alkomattest verweigerte der Mann, die Weiterfahrt wurde untersagt.
Die Ergebnisse des Planquadrates zeigen laut Zusammenfassung der Polizei die Notwendigkeit gezielter verkehrspolizeilicher Schwerpunktmaßnahmen, insbesondere zur Bekämpfung alkohol- und suchtmittelbedingter Fahrten.
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