Tödliche Schüsse im Südburgenland: Ehefrau gestorben

82-Jährige erlag in der Nacht auf Mittwoch ihren Verletzungen. Polizei ermittelt weiter den konkreten Tathergang.
Ein gelber Rettungshubschrauber des ÖAMTC fliegt vor blauem Himmel.

Im Fall des betagten Paares im Südburgenland, bei dem ein Mann auf seine Ehefrau geschossen und sich dann selbst getötet hat, ist die 82-Jährige in der Nacht auf Mittwoch gestorben.

Die 82-Jährige erlag in der Nacht auf Mittwoch ihren Verletzungen, bestätigte die Landespolizeidirektion Burgenland auf APA-Anfrage.

Der Vorfall hatte sich bereits am Montag ereignet. Ein 87-jähriger Mann hatte laut bisherigen Erkenntnissen auf seine Ehefrau geschossen und sich anschließend selbst getötet.

Das Paar wurde zunächst noch lebend aufgefunden und mit Notarzthubschraubern in Spitäler nach Wien und Graz gebracht. Der 87-Jährige starb jedoch kurz darauf im Krankenhaus. Seine Ehefrau, Jahrgang 1944, wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus nach Graz geflogen.

Nun erlag auch sie ihren Verletzungen.

Die Hintergründe der Tat sind weiterhin unklar. Ermittler prüfen unter anderem, ob es sich um einen sogenannten erweiterten Suizid beziehungsweise ein Tötungsdelikt mit anschließendem Suizid handeln könnte.

Das Ermittlungsergebnis der Polizei liegt derzeit noch nicht vor und soll der Staatsanwaltschaft Eisenstadt übermittelt werden.

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