Mann schießt auf Ehefrau und tötet sich selbst

Betagtes Paar mit Schusswunden aufgefunden. Die Frau schwebt in Lebensgefahr. Der Mann ist im Spital gestorben.
Ein gelber Rettungshubschrauber des ÖAMTC fliegt vor blauem Himmel.

Ein 87-jähriger Mann hat am Montag im Bezirk Oberwart auf seine Ehefrau geschossen und dürfte anschließend versucht haben, sich selbst zu töten. Das betagte Paar wurde mit Schussverletzungen aufgefunden und mit Notarzthubschraubern in Spitäler nach Wien und Graz gebracht.

Der Mann, Jahrgang 1938, starb später im Krankenhaus. Er konnte laut Landespolizeidirektion Burgenland nicht mehr einvernommen werden. Der KURIER hatte bereits am Montagabend darüber berichtet. 

Die 1944 geborene Frau wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus nach Graz gebracht. Sie schwebt weiterhin in Lebensgefahr und konnte ebenfalls noch nicht zum Tathergang befragt werden.

Hintergründe sind unklar

Die Tat soll am Montagmittag verübt worden sein. Laut Polizei dürfte jemand Schüsse gehört haben, woraufhin die beiden mit Schussverletzungen entdeckt wurden.

Die Hintergründe sind derzeit noch unklar. Ermittler prüfen unter anderem, ob es sich um einen sogenannten erweiterten Selbstmord handeln könnte. Kriminaltechnische Untersuchungen sowie die Beweissicherung laufen noch. Die bisherigen Erkenntnisse der Polizei deuten jedoch bereits darauf hin, dass der Mann auf seine Frau geschossen hat.

Mehr Infos in Kürze. Dieser Artikel wird laufend aktualisiert. 

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