Die Straßenbeleuchtung in Neusiedl am See wird auf LED-Technik umgestellt

© Stefan Mller/Fotolia

Chronik Burgenland
10/18/2020

Neusiedl am See: Viel vor ums halbe Geld

Investitionsprogramm sieht Projekte um knapp 1,8 Millionen Euro vor, die Hälfte davon fördert der Bund.

von Stefan Jedlicka

Ein Investitionspaket für das kommende Jahr hat der Gemeinderat in Neusiedl am See in seiner vergangenen Sitzung mit den Stimmen von SPÖ, Grünen und FPÖ beschlossen. Berappen muss man dafür 880.000 Euro. Die zweite Hälfte der insgesamt 1,76 Millionen Euro Investitionssumme werden über das Kommunalinvestitionspaket des Bundes gefördert.

LED-Straßenlaternen

Den größten Teil des Paketes macht die Umstellung der Straßenbeleuchtung in Neusiedl auf LED-Technik aus. Rund eine Million Euro wird dafür aufzubringen sein. Außerdem geplant: die Sanierung der Fenster in der Zentralmusikschule und im Taboki Kindergarten sowie die Reparatur der Rollos der Volksschule am Tabor. Außerdem sei eine Generalsanierung aller öffentlichen Spielplätze erforderlich, um mögliche Gefahrenquellen für Kinder zu beheben, sagt Bürgermeisterin Elisabeth Böhm. Noch heuer auf dem Programm steht die Erweiterung des Kanals sowie die Sanierung von Straßen und Radwegen.

Nicht gefördert hingegen wird die Neuerrichtung von Straßen. „Die für 2020 bereits eingeplanten Straßenbauten müssen deshalb auf 2021 verschoben werden“, so Böhm. „Nichtsdestotrotz wird am längst beschlossenen Straßenbauprogramm festgehalten.“

1,7 Millionen Euro Verluste durch Corona

Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben der Stadtgemeinde Neusiedl Verluste von rund 1,7 Millionen Euro eingebracht, betont die Bürgermeisterin. „Es ist aber nicht länger zulässig, die Sanierung der städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen und der Spielplätze noch länger aufzuschieben. Unter dem Aspekt der Sicherheit haben diese Investition deshalb zurzeit höchste Priorität und sollen so schnell wie möglich umgesetzt werden.“ Die Umstellung der Beleuchtungsmittel bringe langfristig eine Energieeinsparung von rund 50 Prozent für die Stadtgemeinde: „Sie ist deshalb ebenfalls unumgänglich“, sagt Böhm.

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