Chronik | Burgenland
01.10.2018

Lutzmannsburg: Zusätzlich 28 Mitarbeiter nach Thermenausbau

Das Stammpublikum der Therme Lutzmannsburg bleiben Babys und Kleinkinder samt deren Eltern und Großeltern; GF Cerutti, LR Petschnig, Aufsichtsratschef Gerbavsits

Dass der Ausbau der landeseigenen Therme Lutzmannsburg 28 Millionen Euro kostet und in vier Phasen umgesetzt wird, wissen KURIER-Leser schon seit Längerem. Gestern, Montag, haben Wirtschafts- und Tourismuslandesrat Alexander Petschnig (FPÖ), Thermen-Chef Werner Cerutti und Aufsichtsratsboss Michael Gerbavsits von der Thermen-Eigentümerin Wirtschaft Burgenland in Eisenstadt die letzten Details präsentiert.

Die Phasen eins und zwei werden Anfang 2019 mit neun neuen Zimmern im Thermenhotel Sonnenpark starten, das Restaurant wird größer und die womöglich längste Virtual-Reality-Rutsche der Welt geplant (mittels einer Brille hat man den Eindruck im Weltall oder im Märchenpark zu sein). Phase drei ab 2021 bringt u.a. 35 neue Hotelzimmer in einem neuen Trakt und Phase vier ab 2023 den Ruhebereich.

Geplant wurde der Ausbau vom Wiener Architekturbüro BEHF. Die einzelnen Bauabschnitte dienen der Risikominimierung und dem Vermeiden von Schließtagen. Die Kosten von 28 Millionen Euro werden aus Eigenmitteln (20 Prozent) und Krediten (80 Prozent) mit einer Laufzeit von 15 Jahren aufgebracht. Derzeit sind in Therme und Hotel 220 Mitarbeiter beschäftigt (61 Prozent Inländer), nach dem Ausbau sollen es 28 Mitarbeiter mehr sein, so Cerutti. Heuer erwartet man 430.000 Thermen-Zutritte. Th. Orovits