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Chronik Burgenland
07/12/2019

Freiheitliche Wirtschaft: Nationalrätin Wagner springt für erkrankten Günther Michlits ein

Statt Günther Michlits (2. v. links) tritt Petra Wagner (Bildmitte) als blaue Spitzenkandidatin bei der WK-Wahl an

von Thomas Orovits

Dass die freiheitliche Nationalrätin Petra Wagner aus Rudersdorf bei der Wirtschaftskammer-Wahl im kommenden März als Spitzenkandidatin der Freiheitlichen Wirtschaft (FW) ins Rennen geht, war nicht geplant. Bis vor wenigen Monaten galt der umtriebige Spirituosen- und Agrarhändler Günther Michlits aus Pamhagen als Fixstarter.

Der umgängliche Kommerzialrat aus dem Seewinkel war im Mai 2017 einstimmig zum neuen Chef der Freiheitlichen Wirtschaft gekürt worden und hatte als Präsident des Ökonomischen Forums Neusiedler See (ÖFN) auch über die engen Parteigrenzen hinweg Akzente gesetzt. Etwa indem er den umstrittenen deutschen Bestseller-Autor Thilo Sarrazin („Deutschland schafft sich ab“) ebenso zu einer Diskussion ins Burgenland holte wie den Star-Ökonomen Hans-Werner Sinn.

Doch eine schwere Erkrankung zwingt Michlits nun zur Schonung. Den Vorsitz in der Freiheitlichen Wirtschaft, die sich als Stimme der kleinen und mittleren Unternehmen im Burgenland versteht, hat er schon vor einiger Zeit an seinen Vize, den Illmitzer Gastronomen Franz Haider, abgegeben. Und Petra Wagner, die im Südburgenland ein privates Seniorenheim betreibt, soll den Wirtschaftskammer-Wahlkampf bestreiten.

Michlits ist aber guten Mutes, wieder ganz der Alte zu werden. Er wälzt schon Pläne für die nächsten hochkarätigen Referenten fürs Ökonomische Forum.