Tragödie in Eisenstadt: Holzofen löste tödlichen Brand aus
In Eisenstadt starben in der Nacht auf Freitag zwei Frauen bei einem Hausbrand. Das Gebäude stand beim Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand.
Zusammenfassung
- In Eisenstadt sind in der Nacht auf Freitag zwei Frauen bei einem Hausbrand ums Leben gekommen.
- Das Einfamilienhaus stand beim Eintreffen der Feuerwehr bereits in Vollbrand.
- Ausgangspunkt war ein mit Holz befeuerter Ofen.
In der Nacht auf Freitag sind in Eisenstadt zwei Frauen im Alter von 44 und 68 Jahren bei einem Brand eines Einfamilienhauses ums Leben gekommen. Die Alarmierung erfolgte kurz vor Mitternacht, teilte die Landessicherheitszentrale Burgenland mit. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Haus am Oberberg bereits in Vollbrand.
Am Freitagnachmittag stand auch die Brandursache fest: Ausgangspunkt war ein mit Holz befeuerter Ofen, von dort breitete sich das Feuer auf das gesamte Gebäude aus, so ein Polizeisprecher zur APA. Hinweise auf Fremdverschulden gab es keine.
Laut Philipp Dorner von der Stadtfeuerwehr Eisenstadt befanden sich zwei Personen im Gebäude. Sie konnten nur noch tot geborgen werden. Weitere Menschen wurden nicht verletzt. Ein Übergreifen der Flammen auf Nachbarhäuser konnte verhindert werden.
Für die Frauen kam jede Hilfe zu spät
Insgesamt standen rund 30 Feuerwehrleute der Wehren Eisenstadt und Kleinhöflein im Einsatz. Die Brandursache ist noch ungeklärt. Die Polizei leitete Ermittlungen ein, um die genaue Ursache des Feuers festzustellen.
Wie die Landespolizeidirektion Burgenland mitteilte, wurden die beiden Frauen im Zuge der Löscharbeiten tot aus dem Haus geborgen. Hinweise auf Fremdverschulden gibt es derzeit keine.
Seit November schon 14 Todesopfer
Laut einer aktuellen Auswertung des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV) sind seit Anfang November 2025 österreichweit mindestens 14 Menschen bei Wohnungsbränden ums Leben gekommen. Besonders die Wintermonate gelten als gefährlich: Zwischen 2019 und 2025 starben im Jänner mindestens 34 Personen bei Bränden – fast dreimal so viele wie in den Sommermonaten.
„In der kalten Jahreszeit ist das Risiko, bei einem Wohnungsbrand ums Leben zu kommen, rund dreimal so hoch wie im Sommer“, erklärte Armin Kaltenegger, Leiter des Fachbereichs Eigentumsschutz im KFV. Offenes Licht und Feuer seien die häufigsten Brandursachen. Er warnte außerdem vor Kohlenmonoxid-Vergiftungen und empfahl, Kamine und Rauchrohre nur von Fachleuten installieren und regelmäßig warten zu lassen.
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