Brandursache nach Großbrand in Rohr geklärt: Akku fing Feuer
Flammen in den frühen Morgenstunden: In Rohr rückten 130 Feuerwehrleute zu einem Brand aus – ein Mann wurde verletzt.
Zusammenfassung
- In Rohr im Burgenland (Bezirk Güssing) kam es am 25. Februar 2026 zu einem Großbrand in einem Wohnhaus- bzw. Wirtschaftsgebäude.
- Zehn Feuerwehren standen mit 130 Mitgliedern und 27 Fahrzeugen im Einsatz, unterstützt von Rotem Kreuz, Polizei und Netz Burgenland.
- Der Hausbesitzer wurde leicht verletzt, Auslöser war ein Akku in einer Steckdose.
Nach dem Großeinsatz am Mittwoch in Rohr (Bezirk Güssing) steht nun die Ursache des Brandes fest. Wie die Brandermittler der Polizei bekannt gaben, dürfte ein Akku, der sich in einer Steckdose befand, Feuer gefangen haben. Das Feuer breitete sich in weiterer Folge auf das Wohnhaus- bzw. Wirtschaftsgebäude aus.
Insgesamt standen zehn Feuerwehren mit 130 Mitgliedern und 27 Fahrzeugen im Einsatz. Neben den Feuerwehren befanden sich auch das Rote Kreuz, die Polizei sowie Netz Burgenland vor Ort.
Der Brand war am 25. Februar gegen 5 Uhr in den frühen Morgenstunden ausgebrochen. Innerhalb kurzer Zeit standen Teile des Gebäudekomplexes in Flammen. Insgesamt waren zehn Feuerwehren aus der Region mit 130 Mitgliedern und 27 Fahrzeugen im Einsatz. Auch das Rote Kreuz, die Polizei sowie Netz Burgenland standen vor Ort im Einsatz.
Die Brandbekämpfung erfolgte durch einen Innenangriff unter schwerem Atemschutz sowie durch einen Außenangriff. Zusätzlich wurden eine Drehleiter und die Drohne Süd eingesetzt, um das Brandgeschehen zu überwachen. Ein Atemschutzsammelplatz sowie eine Einsatzleitung wurden eingerichtet.
Beim Großeinsatz kam auch Spezialgerät zum Einsatz.
Der 60-jährige Hausbesitzer konnte sich noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr aus dem Gebäude retten. Dabei wurde er leicht verletzt, vom Roten Kreuz erstversorgt und anschließend ins Krankenhaus gebracht.
Gegen 7.30 Uhr war der Brand unter Kontrolle. Die Nachlöscharbeiten dauerten noch mehrere Stunden an, um Glutnester abzulöschen und ein Wiederaufflammen zu verhindern.
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