© Stadtfeuerwehr Neufeld

Chronik | Burgenland
08/10/2019

73-Jährige wurde auf der Flucht vor Flammen verletzt

In Kleinwarasdorf und in in Neufeld an der Leitha hatten die Feuerwehrleute alle Hände voll zu tun.

In Kleinwarasdorf (Gemeinde Großwarasdorf, Bezirk Oberpullendorf) ist am Freitagabend ein Stadel in Flammen aufgegangen. Das Feuer griff auch auf ein angebautes Wohnhaus über. Die 73-jährige Hausbesitzerin und ihre Pflegerin konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. Dabei stürzte die 73-Jährige und zog sich eine Verletzung zu, berichtete die Landespolizeidirektion Burgenland am Samstag.

Das Feuer war kurz nach 22 Uhr ausgebrochen. Die Ursache war vorerst unbekannt. Als die Feuerwehr eintraf, stand der Stadel bereits in Vollbrand und die Flammen erfassten auch das Wohnhaus. Einsatzkräfte aus Groß- und Kleinwarasdorf, Nebersdorf und Oberpullendorf waren zu den Löscharbeiten ausgerückt. Gegen Mitternacht wurde „Brand aus“ gegeben.

Die Rettung versorgte die verletzte Frau und brachte sie zur Beobachtung ins Krankenhaus Oberpullendorf. Der Stadel wurde vom Feuer völlig zerstört, beim Wohnhaus brannte der Dachstuhl ab. Die Schadenshöhe und die Brandursache waren vorerst nicht bekannt.

Handy als Auslöser

Auf etwa 100.000 Euro wird nach Polizeiangaben der Schaden bei einem Freitagnachmittag ausgebrochenen Wohnungsbrand in einem Mehrparteienhaus in Neufeld an der Leitha (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) geschätzt. Das Feuer hatte sich vom Schlafzimmer her ausgebreitet. Als Auslöser wird ein defektes Mobiltelefon vermutet.

Nachbarn alarmierten die Feuerwehr – als sie eintraf, war bereits eine dichte Rauchsäule zu sehen. Die Hausbewohner hatten sich selbst ins Freie retten können. Drei Personen wurden zur Untersuchung ins Spital nach Wiener Neustadt gebracht. Die Wohnung wurde bei dem Brand komplett zerstört.