Wie das Herrl, so der Hund
Man kann auch ohne Hund leben, aber es lohnt sich nicht." - das befand der Schauspieler Heinz Rühmann. Und der Komiker Loriot sagte: "Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos". Nun sind die österreichischen Hundehalter nicht alle der Ansicht, dass es unbedingt ein Mops sein muss, aber laut aktueller Schätzungen leben derzeit immerhin rund 750.000 Hunde in Österreich.
Am Tag des Hundes, der von vielen Hundefreunden jedes Jahr am 10. Oktober begangen wird, ist Gelegenheit, die zotteligen Vierbeiner in aller Form zu würdigen. Ansonsten sind die Stars im Internet ja eindeutig die Katzen.
Tier und Mensch
Die Trennung zwischen Tieren und Menschen wurde bisher durch typische Hundenamen wie "Hasso" oder "Rex" betont. Laut der Einschätzung von Forschern gleichen sich die Namen immer mehr an. Heute seien vor allem die vorderen Plätze der Babynamen-Hitliste beliebt. "Die Mensch-Tier-Grenze ist durchbrochen worden", sagt der Sprachwissenschaftler Peter Kraß.
Der Schweizer Fotograf Sebastian Magnani hat die Grenze zwischen Tier und Mensch auf seine eigene Art durchbrochen. Ausgangspunkt war die beliebte Behauptung, dass Hunde immer wieder ihren Haltern ähneln. Daher fotografierte er mehrere Hunde und deren Herrchen und verpflanzte die Tiere per Photoshop in den Körper der Menschen. Aber sehen Sie selbst ...
Kunsthaar fürs Hundehaupt
Die Designerin Leah Workman hat sich dazu entschlossen, Tiere nicht nur per Photoshop zu vermenschlichen. Sie hat sich ein Vorbild an Stars wie Katy Perry und Lady Gaga genommen, die ihre Outfits gerne mit farbenfrohen Perücken aufpeppen.
Gemeinsam mit ihrem Ehemann Hiroshi Hibino gründete die 40-Jährige eine Firma, die Perücken für Hunde und Katzen herstellt und über das Internet vertreibt. Aber sehen Sie selbst ...
Der Sabber spritzt in alle Richtungen davon, die Zunge dreht sich um die Schnauze und die Augen drehen sich mit: Einige Hunde, die Carli Davidson bei ihrem Fotoshooting zum Projekt "Shake" abgelichtet hat, sehen aus, als wären sich nicht von dieser Welt. Möglich machen das Hochgeschwindigkeitsaufnahmen, die witzige Bilder liefern. Sie dokumentieren die Kräfte, die beim Schütteln frei werden.
Neben Hunden und Katzen, die sich schütteln und rütteln, hat sich Davidson auch Vierbeinern angenommen, die mit einem Handicap leben müssen. Auf die Idee zu dieser Photoserie kam die Fotografien, als sie einen Deutscher Schäferhund mit einer Gehhilfe sah. Dieses Erlebnis ging der Fotografin nicht mehr aus dem Kopf und sie startete daraufhin das Fotoprojekt "Pets with Disabilities", um die Geschichten dieser außergewöhnlichen Tiere erzählen zu können.
Bilder: Sie rütteln sich, und schütteln sich
Manche sehen aus wie begossene Pudel. Andere gleiten anmutig durch die Fluten. Und wieder andere gleichen mystischen Urzeitmonstern. Seth Casteel hat Hunde unter Wasser fotografiert und schafft mit seinen Bildern eine ganz eigene Atmosphäre: Fahles Licht, Blubberbläschen und mittendrin ein enthusiastischer Vierbeiner, der einem Ball hinterherschwimmt und dabei oft unfreiwillig komisch aussieht. Der Bildband "Hunde unter Wasser" versammelt 80 großformatige Porträts aus der Fotoserie.
Hier eine Auswahl:
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