Sponsored Content 07.05.2018

Baustart für "Brauwärmeprojekt" in Schwechat

Baustart für „Brauwärmeprojekt“ in Schwechat. Credit: Brau Union Österreich/Wolfgang Voglhuber © Bild: Baustart für „Brauwärmeprojekt“ in Schwechat. Credit: Brau Union Österreich/Wolfgang Voglhuber

Brau Union Österreich und EVN entwickelten gemeinschaftlich innovatives Abwärmeprojekt für 900 Wohneinheiten in Schwechat.

In den nächsten Jahren werden auf den ehemaligen Brauereigründen 900 Wohneinheiten errichtet. Zur nachhaltigen Wärmeversorgung dieser Wohnungen haben Brau Union Österreich und EVN ein innovatives Konzept entwickelt: Gärwärme, die im Brauprozess entsteht, wird über eine Wärmepumpe zur nachhaltiger Naturwärme für die Kunden.

"Wir freuen uns über die gelungene Kooperation, von der alle Partner, die Kunden und die Umwelt profitieren. Wir unterstützen die Brau Union Österreich bei ihrer ambitionierten Nachhaltigkeitsstrategie, nutzen sonst nicht verwendete Abwärme und bieten unseren Kunden ökologische Naturwärme aus der unmittelbaren Umgebung", zeigt sich Gerhard Sacher, Geschäftsführer der EVN Wärme GmbH, vom Brauwärmeprojekt begeistert. Zusätzlich wird im Rahmen des Projektes ein Kabelplus-Stützpunkt errichtet, mit dem in der Region Schwechat rund 10.000 Kunden mit einem hochwertigem TV-Angebot und über 6.000 Kunden mit leistungsfähigem Breitband-Internet versorgt werden können. "Auch die Abwärme der dafür notwendigen Serverräume wird im Projekt genutzt", ergänzt Sacher.

Biologische Abwärme

"Integrierter Umweltschutz ist eine grundlegende Firmenphilosophie. Wir arbeiten stetig daran, unsere Abläufe in den Brauereien effizienter und somit umweltschonender zu gestalten", so Christian Huber, Braumeister der Brauerei Schwechat. "Mit diesem einzigartigen Energieversorgungskonzept wird unsere Abwärme aus dem Brauprozess der Brauerei Schwechat sinnvoll für Heizzwecke und Warmwasser der 900 Wohnungen in unserer unmittelbaren Nachbarschaft genutzt und so eine CO2-Einsparung erzielt. Die Abwärme, die wir hier nutzen, ist keine klassische Abwärme aus einem industriellen Prozess, sondern Abwärme aus einem biologischen Prozess."

Schwechater Bürgermeisterin Karin Baier: "Das Abwärmeprojekt ist ein gutes Beispiel für gelungene Innovationen und Kooperationen: Wir nutzen unsere vorhandenen Ressourcen sinnvoll, leisten einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz und stellen gleichzeitig sicher, dass das Ganze nicht zu Lasten unserer Bevölkerung geht."

Gabriela Maria Straka, Leiterin der Unternehmenskommunikation & CSR in der Brau Union Österreich, ergänzt: "‘Brewing a Better World‘ nennt sich die Nachhaltigkeitsinitiative von Heineken, der sich auch die Brau Union Österreich als Teil der internationalen Heineken-Familie verschreibt. Am Weg zu diesem Ziel werden immer wieder Vorzeigeprojekte konzeptioniert, umgesetzt und vorgestellt, die für nachhaltige Bierkultur stehen. Dafür wurde die Brau Union Österreich auch bereits mehrfach international und österreichweit ausgezeichnet. Nachzulesen sind die Aktivitäten der Brau Union Österreich im Nachhaltigkeitsbericht, auch online unter http://nachhaltigkeit.brauunion.at/."

Magne Setnes, Vorstandsvorsitzender der Brau Union Österreich, meint dazu: "Wir sind uns bewusst, dass wir als größtes Brauereiunternehmen Österreichs große Verantwortung gegenüber Umwelt, Gesellschaft, Kunden, Konsumenten und Mitarbeitern tragen. Bier ist ein Naturprodukt – es besteht aus Rohstoffen, die eine intakte Umwelt voraussetzen. Daher ist uns, neben unserem Einsatz für Mitarbeiter und Gesellschaft, der Umwelt- und Klimaschutz ein großes Anliegen. Viele unserer Initiativen in diesem Bereich sind wegweisend, wie etwa unsere Grüne Brauerei Göss, wo unser Bier zu 100 Prozent nachhaltig gebraut wird, oder auch das Brauquartier Puntigam, ein Vorzeigeprojekt, bei dem in Graz 800 Wohnungen durch Gärwärme versorgt werden. Nun haben wir in Schwechat einen weiteren Meilenstein in unserer Nachhaltigkeitsstrategie gesetzt."

Über die Brau Union Österreich

Über 5,0 Mio. HL Bier setzt die Brau Union Österreich in einem Jahr ab – mit vierzehn führenden Biermarken, über 100 Biersorten und laufenden Innovationen. Zusätzlich vertreibt die Brau Union Österreich seit April 2015 die Cider-Marke Strongbow in Österreich und brachte 2017 mit Stibitzer einen Cider aus 100% österreichischen Äpfeln auf den Markt. Das Unternehmen steht sowohl für internationale Premium-Brands wie Heineken, Desperados und Affligem, als auch für nationale Top-Marken wie Gösser und für regionale Marken wie Zipfer, Puntigamer, Kaiser, Schwechater, Schladminger, Reininghaus oder Wieselburger. Die Weizenbiermarke Edelweiss, die alkoholfreie Marke Schlossgold und die Biere der Spezialitäten-Manufaktur Hofbräu Kaltenhausen runden das Sortiment ab. 2.400 Mitarbeiter in ganz Österreich sorgen dafür, dass rund 49.000 Kunden und Millionen Bierliebhaber im ganzen Land mit Bier versorgt werden. Dass die Brau Union Österreich dabei auf beste Rohstoffe, höchste Qualität und nachhaltige Produktion – sowohl im Umwelt- als auch im gesellschaftlichen Bereich – setzt, versteht sich von selbst. Dafür wurde die Brau Union Österreich mit dem Prädikat „GREEN BRAND“ ausgezeichnet. Seit 2003 ist die Brau Union Österreich Teil der internationalen Heineken-Familie.

EVN Wärme GmbH

Der Einsatz erneuerbarer Energien ist für die EVN insbesondere im Wärmebereich seit vielen Jahren von großer Bedeutung. Die EVN betreibt heute in Zusammenarbeit mit Partnern aus der Forstwirtschaft und der Sägeindustrie bereits über 70 Biomasseanlagen in ganz Niederösterreich. Etwa zwei Drittel der gelieferten kommunalen Fernwärme wird aus Biomasse erzeugt. Mit einem Einsatz von rund 1,8 Millionen Schüttraummeter Hackschnitzel ist die EVN der größte Naturwärmeversorger aus Biomasse in Österreich.

( APA OTS ) Erstellt am 07.05.2018