Monika Vögele, Generalsekretärin des Verbandes der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO

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07/02/2019

Medikamente nicht im Auto liegen lassen

Verband der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO warnt davor, Arzneimittel der Sommerhitze auszusetzen.

Der Arzneimittel-Vollgroßhandel liefert jedes Monat 15 Millionen Arzneimittelpackungen an die Apotheken und sorgt für die richtige Temperatur auch bei der Auslieferung. Die heißen Sommertage sind hierbei eine besondere Herausforderung.
Monika Vögele, Generalsekretärin des Verbandes der österreichischen Arzneimittel-Vollgroßhändler PHAGO, erklärt: „Wir haben für die Medikamenten-Auslieferung speziell ausgestattete Lieferwägen und Kühlboxen und können somit temperaturempfindliche Ware ohne Unterbrechung der Kühlkette in ganz Österreich ausliefern. Damit erfüllen wir unseren gesetzlichen Versorgungsauftrag.“ Privatpersonen warnt Vögele: „Setzen Sie Medikamente nicht für längere Zeit der Hitze aus. Auch bei nicht-kühlpflichtigen Medikamenten zeigen Studien, dass die Wirksamkeit bei über 40 Grad Celsius nicht mehr garantiert werden kann. Also keinesfalls Medikamente im Auto liegen lassen.“
Und besondere Vorsicht ist bei sogenannten „temperaturempfindlichen Arzneimitteln“ geboten. In Österreich werden jedes Jahr 6,5 Millionen davon an Patienten abgegeben. Gerade an heißen Sommertagen müssen temperaturempfindliche Medikamente gekühlt werden, damit sie wirksam bleiben. Das bedeutet, dass die Lagertemperatur dieser medikamentösen „Kühlartikel“ bei maximal 8 Grad Celsius liegen darf. Beispiele dafür sind Insulin für Diabetiker, Impfstoffe oder einige Augentropfen. Die Information über die richtige Lagerung enthält die Arzneimittelpackung bzw. der Beipacktext.

Über PHAGO

PHAGO ist eine freiwillige Interessenvertretung des österreichischen Arzneimittel- Vollgroßhandels. Dessen wichtigste Aufgabe ist die Sicherstellung der Arzneimittelversorgung für Österreich. Als Rückgrat der Arzneimittelversorgung kümmert sich der Großhandel daher um die Planung, Abwicklung und Auslieferung von 20 Millionen Arzneimitteln, die jedes Monat von der Industrie in die Apotheke gebracht werden müssen.

Der Großhandel lagert über 50.000 Artikel von mehr als 2.000 Lieferanten. Damit bündelt er das gesamte Arzneimittel-Sortiment, um jederzeit für Patienten liefern zu können.

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