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So lebt "Annika" Maria Persson aus Pippi Langstrumpf heute

Während Inger Nilsson (60) als „Pippi Langstrumpf“ mit einem herzlichen „Hollahi-hollaho-holla-hopsassa“ durch die Welt hüpfte (1969-’70), spielte ihre schwedische Landsfrau Maria Persson (60) die stille, vorsichtige und teils auch ängstliche Annika.

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Anlässlich der Präsentation des Familien-Musicals „Pippi Langstrumpf“ (21. März, Wiener Stadthalle) kam Persson nun nach Wien, um Rebecca Reinholz zu treffen, die ihre Rolle auf der Bühne singen wird.

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Obwohl Maria Persson mit den „Pippi“-Filmen sehr große Bekanntheit erlangte, reichte das keineswegs für ein Leben ohne Geldsorgen. Denn die Kinderstars wurden damals sehr schlecht bezahlt. Nach dem Abbruch einer Schauspielschule zog Persson nach Mallorca, betrieb eine Bar und arbeitete danach als Altenpflegerin.

Eine Arthrose im Knie machte sie allerdings arbeitsunfähig und sie musste zu ihrem Sohn ziehen. Als dies publik wurde, starteten zwei Fans eine Spendenaktion und konnten für die drei Hauptdarstellerinnen – inkl. „Tommy“ Pär Sundberg – jeweils 10.000 Euro sammeln.

„Ich habe bereits am 28. Jänner einen Termin beim Anästhesisten, wenn alles in Ordnung ist, gleich darauf einen Operationstermin“, erzählte Persson in Wien.

Trotz der seinerzeit mageren Bezahlung hat sie nur positive Erinnerungen an ihre Zeit als „Annika“: „Natürlich, als Kind dabei mitzumachen, war unglaublich toll, ich habe diese Zeit geliebt.“