Kultur

Musikverein: Thomas Angyan präsentiert die nächste Saison

Weltstars, aber auch viele junge Künstler prägen das Programm der Saison 2018/’19. 89 Zyklen, 417 Konzerte und etwa 300.000 Karten – auch in der Spielzeit 2018/’19 geben sich im Wiener Musikverein die Weltstars der Klassik die Klinke in die Hand. Aber, so Intendant Tomas Angyan bei der Präsentation: „Wir wollen auch nachhaltig die Künstler der nächsten und der übernächsten Generation fördern.“

Konkret nennt der Generalsekretär der Gesellschaft der Musikfreunde drei Namen. So werden der österreichische Geiger Emmanuel Tjeknavorian, die Cellistin Harriet Krijgh und der Dirigent Lorenzo Viotti (Sohn des so früh verstorbenen Marcello Viotti) in den kommenden Jahren in Wien sehr präsent.

Auch zwei arriviertere Musiker sollen eng an das Haus gebunden werden. Die Pianistin Khatia Buniatishvili sowie ihr Kollege Daniil Trifonov, der kommende Saison neben anderen Auftritten auch als Interpret eines von ihm selbst komponierten Klavierkonzerts zu erleben ist.

Eine Carte blanche erhält auch der Cellist Gautier Capuçon; ein eigener Zyklus ist auch Dirigent Andris Nelsons gewidmet, der mit dem Boston Symphony Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig und den Wiener Philharmonikern zu hören ist.

Die Besten der Besten

Die Wiener spielen außerdem mit Mariss Jansons, Riccardo Muti, Daniel Barenboim, Zubin Mehta, Herbert Blomstedt und Alain Altinoglu. Dazu kommen u. a. Jansons mit den Bayern, Christian Thielemann mit den Dresdnern oder Valery Gergiev mit dem Mariinsky Orchester und Solistin Anna Netrebko. Auch Cecilia Bartoli oder Marlis Petersen sind zu hören; weitere prominente Solisten sind u. a. die Starpianisten Rudolf Buchbinder, Maurizio Pollini oder Hélène Grimaud. Angyan: „Einfach die Besten der Besten.“