Chronik/Wien

Gefahrengut-Lkw gestoppt: Lenker fuhr 12 Stunden ohne Pause

Die Wiener Polizei hat am Samstag auf der Außenring-Schnellstraße (S1) einen Gefahrguttransporter mit türkischer Zulassung aus dem Verkehr gezogen. Die Beamten der Landesverkehrsabteilung, Fachbereich Gefahrgutkontrolle, hatten den Sattelschlepper bemerkt, weil er in Schlangenlinien fuhr.

Die Beamten stoppten den mit ätzenden und entzündlichen Produkten beladenen Lkw und stellten fest, dass der Lenker - von Deutschland in die Türkei unterwegs - schon zwölf Stunden ohne Pause fuhr.

Auch bei den Fahrerkarten entdeckten die Beamten massive Ungereimtheiten. Sie untersagten die Weiterfahrt, der Sattelzug musste abgestellt werden. Außerdem erhob die Polizei eine Sicherheitsleistung ein.

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Auch Raser gestoppt

Die Landesverkehrsabteilung führte außerdem am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag einen Schwerpunkt in Wiendurch, bei dem auch die Landesfahrzeugprüfstelle, eine Schnellrichterin und eine Amtsärztin im Einsatz waren.

Sieben Führerscheinabnahmen

Ein Raser wurde mit 174 km/h statt erlaubter 100 erwischt. Es gab mehr als 430 verkehrspolizeiliche Anzeigen vor allem wegen Schnellfahrens, sieben Führerschein- und vier Kennzeichenabnahmen. Außerdem wurden zehn Organstrafverfügungen eingehoben. Durch die Schnellrichterin wurden Strafverfügungen von beinahe 3.000 Euro ausgestellt.