Nach Amokfahrt: 7 Millionen Euro Schadenersatz für Opfer

Rechtsmittelentscheidungen werden nach Wien verlegt. Grazer OLG-Richterin unter den Verletzten.
Ein dunkler Kombi steht auf der Herrengasse in der Nähe eines Cafés.

Die Wiener Städtische wickelt derzeit die Auszahlung an die ersten rund 20 Opfer der Amokfahrt in Graz ab, bestätigte Sprecher Christian Kreuzer am Montag einen Bericht des ORF Radio. Das Fahrzeug war offenbar auf den Vater des 26-jährigen Lenkers angemeldet.

Bei den Opfern handle es sich um "leicht Geschädigte", für weitere seien aufwendigere Recherchen nötig, weshalb noch Gespräche geführt werden. Insgesamt gebe es Forderungen von 35 bis 40 Geschädigten. Die Versicherung plant die Auszahlung von insgesamt sieben Millionen Euro, wobei etwa 5,8 Millionen Euro an Verletzte und Angehörige fließen sollen, die restlichen 1,2 Millionen Euro werden für materielle Schäden bezahlt.

Bei der Amokfahrt in der Grazer Innenstadt wurden am 20. Juni drei Personen getötet und 36 verletzt.

Grazer OLG-Richterin unter den Verletzten

Unterdessen teilte das OLG Graz mit, dass in der Strafsache gegen den Lenker Rechtsmittelentscheidungen künftig am Oberlandesgericht Wien getroffen werden. Da sich eine Richterin des Grazer Oberlandesgerichts unter den Verletzten befindet, soll der Anschein der Befangenheit vermieden werden.

Die normalen Ermittlungen gegen den Verdächtigen bleiben bei der Grazer Staatsanwaltschaft, Entscheidungen über Einsprüche oder eine Haftbeschwerde des Mannes werden künftig aber in Wien getroffen.

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