© Axel hartmann

Design-Klassiker
12/05/2015

Wie aus einem Guss

Ursprünglich wurde der Stuhl "Schinkel" für die Gartenanlagen der königlich preußischen Paläste entworfen. Er ist ein frühes Beispiel für seriell hergestelltes Interieur.

Karl Friedrich Schinkel gilt als wichtigster Vertreter des deutschen Klassizismus. Seine Bauwerke,wie die Neue Wache oder das Schauspielhaus in Berlin, sind Teil des deutschen Kulturerbes. Mit seinen Modellen für Gartenmobiliar beeinflusste er aber auch den Stil des 19. Jahrhunderts.

Der Stuhl "Schinkel" wird heute noch vom deutschen Hersteller Anthologie Quartett produziert. Aus der Originalform von 1825 gegossen, besteht er aus zwei identischen Seitenteilen. Durch den statisch günstigen Doppel-T-Querschnitt lassen sich der Materialverbrauch und somit auch das Gewicht reduzieren. Schmale Eisenrundstäbe bilden die Sitzfläche. Sie sind in Bohrungen eingelassen und von außen vernietet.

Die eisernen Verzierungen der Lehne entsprechen dem Stil des französischen Empires. Sie schmücken den in der Produktion sehr einfachen Entwurf. An den Kreuzpunkten der Schenkel an Außen- und Innenseite befindet sich jeweils eine Rosette.

Dieselbe Gussform kann für beide Teile eines Stuhls verwendet werden. www.anthologiequartett.com

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.