Schöner Kochen: Neue Küchen-Trends

Diese Modelle beweisen: Wohnküchen sind gefragt wie nie und Materialien wie Glas oder Naturstein werden häufig eingesetzt.

Lebensmittelpunkt und kommunikativer Schauplatz – Küchen zählen zu den wohl beliebtesten Räumen in den eigenen vier Wänden – egal ob Wohnung oder Haus. Der Trend, diese ins aktive Wohnleben zu integrieren, hält sich noch immer konstant.

Im Bild: "Mesa" besteht aus drei Hauptelementen: einer multifunktionalen Kochinsel, einem Tisch mit Bänken und kombinierbaren Schrankwänden, von Schiffini, www.schiffini.it Offene Küchen sind nach wie vor gefragt. Immer mehr verschmelzen diese mit dem Wohnzimmer. Diese Tatsache wird schon bei Planungsbeginn berücksichtigt. So ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Grundrisse von neuen Wohnungen oder Häuser einen offenen Bereich dafür vorsehen. 

Im Bild: Modell "Orange" stammt von Snaidero, www.snaidero.it Neben der Lage ist aber auch das Design wichtig, denn je nachdem wie man die Küche schlussendlich inszeniert, kommt diese auch zur Geltung. 

Im Bild: Dunstabzugshaube "Bubble" stammt von Elica, www.elica.it Bei sämtlichen neuen Modellen findet man eine Komponente immer wieder – die Kochinsel. Neben dem gestalterischen Aspekt, erweist sich eine Insel vor allem auch als praktische Zonentrennung innerhalb der Küche.

Im Bild: Die hängende Dunstabzugshaube "Ola" gibt es in diversen Ausführungen, www.elica.it So finden hier meist ein Kochfeld oder auch eine Spüle ihren separaten Platz. Häufig wird auch hier der Wohneffekt berücksichtigt, indem man einfach eine erhöhte Pultplatte installiert oder sogar einen kleinen Tisch anschließt. 

Im Bild: Die Arbeitsplatte von "G.One" ist aus Laminat, www.schiffini.it Ebenfalls noch immer im Trend liegen innovative Stauraumlösungen. Hier finden internationale Küchen-Designer eine ideale Spielwiese. Schon längst beschränkt sich hier die Auswahl nicht auf Klassiker wie den obligatorischen Apothekerschrank oder das Drehkarussell. 

Im Bild: Modell "G.One" besticht durch geradliniges und reduziertes Design, www.schiffini.it Schubladen werden bei den neueren Modellen größer gestaltet, um mehrere Gebrauchsgegenstände unterzubringen. Hier finden Teller, Aromadosen und Besteck in tiefen Laden ausreichend Platz. Immer häufiger kommen auch Ordnungssysteme innerhalb der Lade zum Einsatz. 

Im Bild: Karim Rahsid etwarf für Gorenje eine ganze Gerätekollektion, www.gorenje.at Bei den Oberflächen setzt sich die Affinität zu glänzenden Materialien nach wie vor durch. Wobei immer mehr Hersteller auch matte Außenhüllen miteinbeziehen. Bei der Farbauswahl sind natürliche und neutrale Töne besonders gefragt. 

Im Bild: "Heart of the Home" ist ein visionäres Design-Projekt, das zeigt, wie das Kochen von morgen aussehen könnte, www.electrolux.at Es lassen sich aber auch Modelle finden, die mit Farbakzenten entweder großflächige oder auch nur kleine, bestimmte Teile der Küche in Szene setzen. Ein etwas gewagtes, aber durchaus gelungenes Beispiel dafür liefert der renommierte Hersteller Valcucine mit dem Entwurf "Artematica Vitrum" (im Bild). Hier wurde die gesamte Kochinsel in kräftiges Rot getaucht. Besonderes Detail: Sämtliche Geräte außer der Herdplatte sind hinter einer Schiebetür, in einer Wandeinbuchtung, versteckt. Komplette Module, die Arbeitsbereiche oder auch Kühlschränke, Waschmaschinen und Trockner hinter großflächigen Schiebeelementen verstecken, machen sich häufiger bemerkbar. 

Im Bild: "Key-Stone" ist ein innovatives Schranksystem, das sowohl in die Küche als auch in das Wohnzimmer passt. Das modulare System besteht aus offenen und geschlossenen Volumen, www.schiffini.it Ein klarer Trend aus den Vorjahren ist auch nach wie vor besonders gefragt – grifflose Schränke. Ohne Scharniere und Griffe wirkt das ganzheitliche Erscheinungsbild reduzierter und makelloser. 

Im Bild: Modell "Ola" von Snaidero, www.snaidero.it. Bei den Küchengeräten wie zum Beispiel Kochplatten steht nach wie vor der Induktionsherd ganz weit oben auf der Wunschliste. 

Im Bild: "Vario" Induktionsherd von Siemens, bei dem sich Kochfelder zu einer großen Fläche zusammenschalten lassen. www.siemens-home.com. Der klassische Backofen wird zunehmend durch hochwertige Dampfgarer ersetzt. 


Im Bild: Scavolini setzt mit "Regard" auf den Landhaus-Stil, www.scavolini.com. Generell gilt: Elektrogeräte werden in der Küche häufig höher gestellt, um eine leichtere Bedienung zu gewährleisten. 

Im Bild: "Modular" Einbauspüler von Siemens, www.siemens-home.com Selbst die Geschirrspüler sollen künftig ihren Platz etwas höher finden.

Im Bild: Geschirrspüler "Pproclean" von Electrolux, www.electrolux.at. Bei den Kühlgeräten entscheiden sich viele für doppeltürige Modelle mit integriertem Eiswürfelbereiter. Bio-Fresh-Fächer, die Bereiche auf null Grad halten und Gemüsesorten länger haltbar machen, sind ebenfalls ein Must-have. 

Im Bild: Doppeltüriger Kühlschrank "ColourGlas Edition von Bosch, www.bosch.at Dunstabzugshauben in Form von lampenähnlichen Konstruktionen sorgen dafür, dass man diese durchaus in den Vordergrund stellen darf. 

im Bild: "Beaux Arts" Serie von SieMatic, www.siematic.at Die neuen Modellen beweisen, dass der Küchengestaltung fast keine Grenzen gesetzt sind. Design spielt zwar die Hauptrolle, doch der Wohlfühlfaktor darf nicht zu kurz kommen. 

Im Bild: Diese platzsparende Geschirraufhängung stammt aus der Schiffini-Kollektion "Mesa", www.schiffini.it
(ce) Erstellt am
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