© Marion Nickig

Bildband
09/17/2013

Ein Garten voller Kies

Stein ist ein beliebtes Gestaltungselement im Garten. Ein neuer Bildband gibt hilfreiche Tipps, wie man dieses Material gekonnt in Szene setzt.

Eine grüne Freilfuftoase ausschließlich mit Steinen zu gestalten ist nicht gerade üblich. Dennoch – wer sich dafür entscheidet, kann durchaus lebhafte und individuelle Konzepte umsetzen. Die deutschen Autorinnen Mascha Schacht und Katharina Adams haben sich in ihrem neuen Buch der Gestaltung von Kiesgärten gewidmet. Mithilfe zahlreicher Bespiele zeigen sie worauf man bei der Planung achten muss. Grundsätzlich passen jegliche Steinsorten gut zu moderner Architektur, weil sie etwa kühle Baustoffe wie Beton, Edelstahl und Glas aufgreifen.

Generell ist es an fast allen Standorten möglich, einen Kiesgarten anzulegen. Hier gilt das Prinzip: Je trockener, desto weniger Arbeit. Orte mit verdichtetem Untergrund, die nach dem Regen noch lange durchnässt bleiben, sind schwieriger zu behandeln. Und bei normalem Gartenboden muss, je nachdem welche Pflanzen dort eingesetzt werden, entsprechend mit Sand und Kies abgemagert werden.

Die Anordnung der Pflanzen und die unterschiedlichen Wuchshöhen sind zwei entscheidende Faktoren. Aber auch Struktur, Textur und Oberflächenbeschaffenheit ihrer Blüten und Blätter sind wichtig. Nicht nur Pflanzen, die Trockenheit gewohnt sind, wachsen in Kiesgärten. Das Material kann auch für dekorative Zwecke genutzt werden, etwa als Wegbelag oder Mulchmaterial. Dort wachsen auch Pflanzen mit satten Grüntönen, wie etwa die Präriestaude. Besonders geeignet für schattige Plätze sind die Herbst-Anemone, der gelbe Fingerhut oder die Gold-Platterbse. Wiesen-Kerbel und die Kronen-Lichtnelke fühlen sich in der Sonne gut aufgehoben.
Stein eignet sich ebenfalls für die Gestaltung von Gartenwegen. Hier sollte man darauf achten, nicht zu viele unterschiedliche Sorten miteinander zu kombinieren. Um eine möglichst harmonische und unauffällige Verbindung zu schaffen, kann etwa das gleiche Material wie in den bepflanzten Bereichen verwendet werden. Bei Natursteinplatten gilt: Je geradliniger der Wegverlauf, desto größer dürfen die Platten sein. Farblich sollten diese zu den Steinen passen.
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