Die besten Architekten des Landes

Der "bestarchitects Award" prämiert die besten Bauwerke aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. IMMO zeigt die heimischen Sieger.

Ganz im Zeichen der Baukunst steht der best architects award 2011. Bereits zum fünften Mal werden außergewöhnliche Entwürfe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz präsentiert - mehr als 300 Projekte wurden eingereicht. "Ziel ist es, einer breiten Öffentlichkeit aktuelle Arbeiten näherzubringen und durch eine qualitative Auswahl die Meinungsbildung zu fördern" sagt Andreas Bründler (Buchner Bründler Architekten aus Basel), Mitglied der dreiköpfigen Jury. Sieben österreichische Büros zählen zu den Gewinnern: ARGE Pucher & Bramberger Architects, Hertl Architekten, querkraft, AllesWirdGut, Geiswinkler & Geiswinkler, Unizono by Bartl Hilber sowie Kaufmann Rüf Architekten. Klicken Sie ins Bild um fortzufahren - Wir zeigen ausgewählte Projekte!

Im Bild: Jõekaare Wohnhaus  von ARGE Atelier Thomas Pucher & Bramberger Architects in Tartu (Estland) Die Wiener Architekten von AllesWirdGut erhielten beim diesjährigen Award gleich zwei Auszeichnungen: Eine für das Zivilschutzzentrum in Innichen (Südtirol) und eine in der Kategorie "Sonstige Bauten" für das Festspielgelände am Römersteinbruch im burgenländischen St. Margarethen. Durch die Umgestaltung entstand eine mehr als 300 Meter lange, behindertengerechte Rampe, die über Schluchten entlang von Felswänden auf das etwa 19 Meter tieferliegende Festspielgelände führt. Gerostete Stahlplatten dienen als Verkleidung für den neuen Zugang. Das Museum Liaunig in Kärnten wurde vom Wiener Architekturbüro querkraft konzipiert. Eingebettet mitten in ein Hochplateau, ragt das Museum wie eine Skulptur über eine steile Böschung hinaus. Das Schaudepot erstreckt sich über die gesamte Länge des flach ansteigenden Zugangs zur großen Ausstellungshalle hin. Mobile Ausstellungswände ermöglichen in der Halle eine flexible Bespielung. Der 160 Meter lange, von Tageslicht durchflutete Ausstellungsraum wurde mit Bogenschalen aus dem Industriebau gedeckt. Lichtdurchlässige Elemente sorgen für ausreichend Helligkeit im Inneren. Bushaltestelle von unizono by Bartl Hilber
Schatten, Schutz und Energieproduktion: Die leichte Stahlrohrkonstruktion fungiert als Überdachung für den Busparkplatz der spanischen Stadt Sevilla. Jõekaare Wohnhaus  von ARGE Atelier Thomas Pucher & Bramberger Architects. 
Das Wohnhaus im estnischen Tartu konzentriert sich um die Lobby und das Atrium, die Apartments wurden ringförmig um dieses Zentrum organisiert. Das Aufeinanderstapeln einzelner Wohneinheiten ermöglichte flexible Grundrisse. Das äußere Erscheinungsbild präsentiert sich kompakt, doch die Ränder der umlaufenden Balkone neigen und spiegeln sich in jedem Geschoß spiegelsymmetrisch wodurch der Entwurf leicht und lebhaft wirkt.

Im Bild: Blick vom Balkon des Jõekaare Wohnhaus auf die umliegende Landschaft. Alpenhotel Ammerwald von Kaufmann & Rüf Architekten
Bei diesem Projekt standen die bestehenden Werte und Eigenschaften des Hotels wie räumliche Gemeinschaft, warme Gemütlichkeit und alpenländische Atmosphäre im Vordergrund. Das traditionelle Material Holz spielt im Inneren des Hotels eine wichtige Rolle. Der langgestreckte Bau des ALpenhotels besticht durch die schmalen, hochgezogenen Fensterfronten, die vor allem die Außengestaltung dominieren. best architects 11
Auf mehr als 332 Seiten werden die insgesamt 69 prämierten Arbeiten ausführlich präsentiert. Mit mehr als 235 Farbfotos und 382 Zeichnungen und Plänen liefert das Buch einen umfassenden Überblick. Dieses ist im Fachhandel oder direkt bei www.bestarchitects.de um € 65,– erhältlich.
(ce / Ankica Nikolic, Claudia Elmer) Erstellt am
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