© sergey gorshkov/wildlife photographer of the year 2020

Wissen Wissenschaft
10/15/2020

Die besten Tierfotos 2020 wurden gekürt

Der Bewerb gilt als der "Oscar der Naturfotografie". Heuer wurde auch ein Fotograf aus Oberösterreich prämiert.

Zehntausende Teilnehmer - von Profis bis zu Amateuren - senden alljährlich ihre Naturaufnahmen für den begehrten Wettbewerb "Wildlife Photographer of the Year" ein. Rund 50.000 Bilder kommen pro Jahr zusammen.

In verschiedenen Kategorien der Tier- und Landschaftsfotografie werden Pflanzenportraits, Unterwasserwelten, Tierfotografien oder Luftaufnahmen von einer Jury des Londoner Naturkundemuseums ausgewählt.

Als bestes Foto kürten die Experten heuer ein Bild des Russen Russe Sergej Gorschkow, der eine sibirische Tigerin einfing, als sie in der Mandschurei gerade eine Tanne umarmte. Tatsächlich reibt sie ihre Wange an der Rinde, um ein Duftsekret zu hinterlassen.

Die Chance eines der vom Aussterben bedrohten Tiere in der Taiga abzulichten, ist äußerst gering. Von Jänner 2019 an versuchte der Fotograf mithilfe der Parkmitarbeitern die Tiere aufzuspüren und installierte eine erste Kamerafalle, die die Tiger misstrauisch umgingen. Im November 2019 glückte ihm die einzigartige Aufnahme.

Prämierter Österreicher

In den vielen Kategorien findet sich heuer auch ein Österreicher: Das Bild mit dem Titel "Märchenwald" entstand im Zuge eines Langzeitprojekts, das der Oberösterreicher Marc Graf und seine Lebensgefährtin Christine Sonvilla seit 2016 betreiben.

Sie waren für ihre Fotoreportage in nahezu allen Ecken Mitteleuropas unterwegs: von der Schweiz bis in die slowakische Tatra, von Mitteldeutschland bis nach Slowenien und dem norditalienischen Trentino – ständig auf den Spuren der letzten wilden Landschaften und ihrer Bewohner.

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