Trisomie 21, oft als Down-Syndrom bezeichnet, ist selten.
Das stimmt nicht. Das Down-Syndrom ist die häufigste der sogenannten numerischen Chromosomenanomalien. Damit ist eine Abweichung von der normalen Chromosomenzahl in den Zellen gemeint – das Chromosom 21 kommt dreifach statt doppelt vor.
Global ist etwa eines von 700 Kindern betroffen, das sind jährlich mehr als 200.000 Kinder, die mit Down-Syndrom geboren werden. In Österreich leben etwa 9000 Menschen mit Trisomie 21.
Die Risikofaktoren für eine niedrigere Lebenserwartung sind ähnlich wie jene anderer Menschen. Oft kommt es durch einen verlangsamten Stoffwechsel in Kombination mit erhöhter Kalorienzufuhr und wenig Bewegung zu Übergewicht – mit denselben Konsequenzen wie bei anderen übergewichtigen Menschen.
Kinder mit Down-Syndrom haben alte Eltern.
Obwohl das Alter der Eltern eine Rolle für die Genmutation spielt, trifft diese Aussage nicht automatisch zu. Auch junge Eltern können Kinder mit Trisomie 21 bekommen.
Menschen mit Trisomie 21 können keine Beziehungen führen.
Das stimmt nicht. Menschen mit Down Syndrom haben die gleichen Emotionen wie alle anderen. Manche treffen sich ebenso mit potenziellen Partnern, heiraten und haben enge Freundschaften. Es gibt auch Paare, die gemeinsame Kinder haben.
Die Diagnose Trisomie 21 bedeutet schwere geistige Behinderungen.
Wie sehr die Genmutation die kognitive sowie körperliche Entwicklung verzögert oder verhindert, ist individuell sehr unterschiedlich. Es gibt weltweit durchaus Personen, die mit Down-Syndrom einen Hochschulabschluss erwerben. Wesentlich ist eine gute Förderung.
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