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PRO UND CONTRA
07/12/2013

Weiter Diskussion um Nutzen von Tamiflu

Zwei Institute kommen jeweils zu verschiedenen Ergebnissen.

Kein absehbares Ende der Diskussionen um das Grippemittel Tamiflu. Das deutsche Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWIG) hat seine Bewertung des Präparates jetzt aktualisiert. „Bisherige Analysen der veröffentlichten Daten liefern keine Belege dafür, dass der Wirkstoff Oseltamivir im Falle einer Grippewelle ernsthafte Verläufe und Komplikationen verhindern kann“, heißt es darin. Es gebe lediglich Hinweise darauf, dass Tamiflu die Dauer der Beschwerden einer „normalen“ Grippe um knapp einen Tag verkürzen könnte. Unklar sein, ob das Medikament das Risiko einer Ansteckung senke.

Zu einem anderen Schluss kommt ein Team der britischen Universität von Nottingham, berichtet Spiegel Online: Die Wissenschafter haben Daten von mehr als 168.000 Menschen in 37 Ländern, die während der Schweinegrippe-Pandemie 2009 im Krankenhaus mit Tamiflu behandelt wurden, ausgewertet. Demnach wurden diejenigen Patienten, die Tamiflu innerhalb von zwei Tagen erhalten hatten, weniger krank als die, die es zu spät oder überhaupt nicht bekamen. Roche hatte im April zugesagt, weitere Daten zu Tamiflu zu veröffentlichen.

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