Neue Erkenntnisse in der HIV-Forschung
© fotolia.de
Zwei neue Studien zeigen, dass die Injektion von speziellen Antikörpern bei Affen eine starke Wirkung haben.
Neue Hoffnung in der AIDS-Forschung: Im Rahmen von Tests des National Institute of Allergy and Infectious Diseases wurde Rhesusaffen, die das Simiane Immundefizienz-Virus - ähnlich dem HIV-Virus - in sich tragen, spezielle Antikörper injiziert. Schon nach kurzer Zeit konnten die US-Forscher bei 13 Tieren kein Virus mehr nachweisen. Es kehrte erst nach einigen Wochen, mit Nachlassen der Therapie zurück.
Mithilfe der Injektionen gelang es den Forschern das Immunsystem der Tiere zu stärken und die Krankheit in Schach zu halten - völlig geheilt wurden sie nicht. Die Forscher hoffen nun, dass ihnen die Injektionsmethode neue Möglichkeiten gibt, um auch bereits infizierte Zellen im Anfangsstadium aufzuspüren und zu töten.
Kommentare