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Wissen Gesundheit
08/18/2020

Funktioniert ein Corona-Wirkstoff zum Inhalieren?

Deutsche Forscher setzen bei einem Protein an, das die Bildung und Aktivierung bestimmter Immunzellen fördert.

Eine im Labor nachgebaute Version eines Botenstoffs wollen Forscher am deutschen Uniklinikum Gießen-Marburg als Behandlungsoption bei schweren Verläufen einer Covid-19-Erkrankung testen. Erste Anwendungen hätten sich bereits vielversprechend gezeigt, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. 

Dabei geht es um einen Wirkstoff namens Molgramostim.  Eine klinische Studie zur Erprobung läuft bis Ende 2021. 

Signalstoff für Immunzellen

Molgramostim ist die künstliche Form eines Signalstoffs, der die Bildung und Aktivierung bestimmter Immunzellen fördert. Zusätzlich hilft er, beeinträchtigtes Lungengewebe zu heilen. In der Gießener Studie soll das Protein als Medikament inhaliert werden. 

In den Vereinigten Staaten ist ein Präparat, das dem Molgramostim ähnelt, für die Behandlung von immungeschwächten Patienten zugelassen.

Die Deutschen sind nicht die einzigen, die auf ein Medikament zum Inhalieren setzen. Erst Ende Juli hatte eine britische Firma verkündet, den Wirkstoff Beta-Interferon zum Inhalieren bei schweren Covid-19-Erkrankungen zu entwickeln. 

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