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Advent ohne Reue
11/30/2013

Ein Glas Artischocke statt Schnaps

Mit diesen Tipps und Tricks können Sie sich Kekse & Punsch ruhig schmecken lassen.

von Gabriele Kuhn

Der Glühwein schmeckt, die Vanillekipferln munden. Dazu müssen noch 1000 verschiedene Dinge erledigt werden. Eine Herausforderung für Magen, Darm und Psyche. Wie man den Advent ohne Bauchweh übersteht, erzählt Petra Faustka, Ernährungscoach aus Wien.

Punkt gegen Völlegefühl

Magendrücken aufgrund zu vieler Kekse oder Gänsebraten kann mit Akupressur positiv beeinflusst werden. Den Punkt vier Daumenbreit über dem Nabel mit kreisenden Bewegungen anregen.

Reis-Kur

Sodbrennen und Aufstoßen treten oft nach zu vielen Keksen, Punsch und deftigen Gerichten auf. Um Magen und Darm zu entlasten, empfiehlt die Expertin Reiscongée für 2 bis 3 Tage. Die Zubereitung ist einfach: 1 Tasse Reis – weißer oder Naturreis bzw. eine Mischung aus beiden – mit 8 Tassen Wasser mischen. Aufkochen und auf kleiner Flamme 1–2 Stunden leicht kochen lassen. Die Reissuppe ungesalzen essen, gegen Ende der Garzeit können auch Karotten, Stangensellerie oder Apfelstücke mitgekocht werden.

Anti-Stress-Punkt

Zu viel Zeitdruck und Weihnachtsfeiern lassen das Qi (chinesisch für „Lebensenergie“) im Körper leicht verknoten. Magenschmerzen, Kopfweh oder das Gefühl von Müdigkeit sind die Folgen. Druck auf den Punkt zwischen großer und 2. Zehe, etwa 1,5 Daumenbreit vom Zehenzwischenraum entfernt, kann Stockungen im Körper auflösen. Danach entsteht ein Gefühl der Leichtigkeit und der Kopf ist wieder frei.

Verdauung anregen

Bei Durchfall den Bauch mit Ingwersaft gegen den Uhrzeigersinn massieren, anschließend die Hände aneinander warmreiben, eine Hand auf den Bauchnabel, die andere auf die Lendenwirbelsäule legen. So kann die wärmende Energie den ganzen Unterbauch durchströmen.Bitter befreitEin bitterer Tee nach dem Essen, Grüner Tee oder Löwenzahn, fördern die Verdauung und helfen der Nahrung rasch den Magen zu verlassen. Pfefferminztee bringt Bewegung ins Verdauungssystem.

Orangenschalen

Die Verdauung kann mit getrockneter Orangenschale (gibt es etwa bei www.sonnentor.com) angeregt werden. Selbst machen: Schale von unbehandelten Orangen im Backrohr bei geringer Hitze trocknen, als Tee aufgießen oder Kompotte damit verfeinern.

Wärmend

Dieses Frühstück wärmt an kalten Tagen: Getreide trocken anrösten, ein kleines Stück frischen Ingwer zugeben und anschließend mit kochendem Wasser aufgießen.

Bei Stress und Müdigkeit

Datteln und Walnüsse sind bewährte Kraftspender. Walnüsse stärken die Leistungsfähigkeit und Konzentration. Datteln stärken aus Sicht der TCM die „Mitte“ und nähren das Herz.

Artischocke statt Schnaps

Ein kleines Glas Artischockensaft unterstützt die Leber und hilft, fette Speisen zu verdauen. Kuzu ist eine in Asien weit verbreitete Kletterpflanze, deren Wurzeln ein feines Bindemittel ergeben. 1 TL Kuzu in ¼ Liter kaltem Wasser auflösen, kurz aufwallen lassen, dann lauwarm trinken. Das Kuzu- Wasser wärmt den Bauch und kleidet Magen- und Darmwände aus. Ideal nach einem üppigen Essen.

Süßes, mal anders

Gewürzkekse mit Zimt, Nelken und Muskatnuss schmecken nicht nur gut, sondern sie wärmen den Körper von innen.Gute Suppe Rote-Rüben-Suppe mit Ingwer, Kreuzkümmel und Wurzelgemüse kann unterstützend bei Einschlafstörungen wirken.

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