Eindrücke vom Freeletics-Training

Mit einem überkreuzten Mittel- und Zeigefinger drücken die österreichischen Freeletics-Sportler ihr Gemeinschaftsgefühl aus. "Die Stimmung ist irrsinnig geil, du freust dich aufs Training, weil jeder so gut drauf ist. Allein deswegen ist es ein Muss, herzukommen. Du machst zwar immer dein eigenes Workout, aber die anderen Leute pushen dich dermaßen, da wirst du schon irgendwie süchtig", erklärt Klaus Pfeiffer seine Begeisterung für Freeletics. Mittlerweile macht der 24-Jährige jeden Tag Sport. Vor der Arbeit geht er trainieren, am Abend folgt eine Freeletics- oder Lauf-Einheit.
  Neben der Roßauer Lände trainieren die Athlethen auch vor dem Haus des Meeres im sechsten Bezirk, aber auch vermehrt in Liesing oder Meidling.
  Aber auch in den restlichen Bundesländern tut sich was. Vor allem in Graz, Klagenfurt und Innsbruck etabliert sich eine aktive Freeletics-Gruppe. "Egal ob man dick oder schüchtern ist, man muss sich nur einmal überwinden, zum Gruppenworkout zu kommen", erzählt ein Freeletics-Sportler. Eine wichtige Regel sei jedoch, dass es keine Ausreden gäbe - egal ob es regnet oder schneit. Während die Sportler sich mit Liegestützen plagen, machen es sich die Hunde gemütlich. Durch das Smartphone ist es einfacher, den Trainingsfortschritt nachzuvollziehen, zu dokumentieren und verbessern. Mittlerweile ist die zweite, überarbeitete Version der App erhältlich. Mit einem Einstiegstest wird der Fitnesszustand analysiert. Am Ende des Trainingsplans steht den Sportbegeisterten die sogenannte "Hellweek" bevor. Diese Höllenwoche besteht aus mehreren, besonders anstrengenden Übungen. Neben Übungen mit dem eigenen Körpergewicht, sieht Freeletics auch spezielle Ernährungspläne vor. Auf der Website der österreichischen Freeletics-Athleten erzählen die Sportler von ihren körperlichen Wandlungen, stellen Rezepte vor und tauschen sich im Forum aus.
(KURIER) Erstellt am
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