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Wissen
03/28/2019

Ein Technikstudium zahlt sich aus – aber nur für Männer

Wer eine Lehre macht oder ein technisches Fach studiert, wird seltener arbeitslos - so steht es im nationalen Bildungsbericht.

Auch wenn viel über das heimische Schulsystem gejammert wird, in einem Punkt ist Österreich Spitzenreiter, nämlich bei der beruflichen Ausbildung. Dazu gehören neben der Lehre die berufsbildenden Schulen wie die HTL oder Handelsakademie.

An diesen Schulen werden die jungen Menschen bestens auf den Arbeitsmarkt vorbereitet, so dass das Risiko arbeitslos zu werden, nicht besonders hoch ist: Nur sechs Prozent aller Österreicher mit Lehrabschluss sind ohne Job, bei den HTL- und HAK-Absolveten sind es rund drei Prozent.

Verdienst

Wer eine gute Ausbildung hat, der muss nicht nur seltener zum AMS, er verdient auch ganz gut – allerdings mit Einschränkungen, wie der nationale Bildungsbericht offenbart: In fast allen Branchen verdienen Frauen weniger als ihre männlichen Kollegen. Das zeigt sich besonders in Berufen, die als Männerdomänen gelten: Eine HTL-Absolventin hat einen durchschnittlichen Nettostundenlohn von etwa 13,20 Euro, während ein HTL-Absolvent auf gut 17 Euro kommt.

Ähnlich sieht es bei Diplom-Ingenieuren aus: Da kommen Frauen auf knapp 16 Euro und Männer auf 19,50. Eine Frau mit Technik-Studium verdient damit etwa so viel wie eine Lehrerin, die an einer Volks- oder Mittelschule unterrichtet.

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