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Studie
06/23/2016

Fünf neue Darmkrebs-Gene entdeckt

Forscher sprechen von einem Meilenstein.

Bei der Erforschung des genetisch bedingten Darmkrebs ist nun ein Meilenstein gelungen, wie „The Institute of Cancer Research“ in London berichtet. Demnach gibt es laut einer Studie an mehr als 1000 Menschen mit Darmkrebs weitere fünf Gene, die – einmal mutiert - eine zentral Rolle bei der Entstehung dieser Krebsart spielen könnten. Die Studie ist die bisher größte dieser Art und ihre Ergebnisse könnte zu neuen, individualisierten Therapien führen.

Darmkrebs zählt zu den häufigsten Krebsarten in Österreich. Ein Viertel aller Fälle ist familiär bedingt, in fünf bis sieben Prozent wird der Krebs vererbt. Dabei existieren bestimmte Veränderungen in einzelnen Genen, die die Steuerung des Zellzyklus und die Reparatur von Erbgut-Schäden (DNA-Schäden) beeinflussen. Je nachdem, welche spezielle Genmutation in einer Familie vorliegt, zeigen sich unterschiedliche erbliche Formen von Darmkrebs.

Lebensstil und Vererbung

Diverse Beobachtungsstudien zeigten bisher, dass Verwandte ersten Grades (also Eltern, Geschwister, Kinder) von Darmkrebspatienten häufiger an Darmkrebs erkranken als Menschen, wo das nicht vorkommt. Das Risiko ist um das Doppelte bis Dreifache erhöht. Allerdings sind nicht immer die Gene schuld – der Lebensstil (falsche Ernährung, etc) spielt ebenfalls eine große Rolle – am Ende ist es die Kombination aus Lebensstil und Genmutation.

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