Szene aus dem erfolgreichen Disney-Kinofilm "Guardians Of The Galaxy."

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Internethandel
10/01/2014

Zwist um Rabatte: Amazon und Disney vor Einigung

Das US-Versandhaus nahm zeitweise keine Vorbestellungen für DVDs an. Es spießte sich an den Rabatten.

Der Internetriese Amazon und der Unterhaltungskonzern Disney stehen in einem mutmaßlichen Rabattstreit offenbar vor einer Einigung. Das Wall Street Journal berichtete am Dienstag, Amazon nehme bereits seit vergangener Woche wieder Vorbestellungen seiner Kunden für demnächst erscheinende DVDs aus dem Hause Disney an, etwa für "Maleficent - Die dunkle Fee" oder "Guardians of the Galaxy".

Solche Vorbestellungen hatte Amazon der Zeitung zufolge im August gestoppt. Dies kann den Markterfolg der Titel beeinflussen. Offiziell äußerten sich damals weder Amazon noch Disney dazu.

Gleiche Taktik bei Time Warner

Der Internetgigant hat in der Auseinandersetzung mit Medienanbietern schon mehrfach auf eine ähnliche Taktik gesetzt. Vor einigen Wochen setzte das Online-Kaufhaus tagelang die Vorbestellungen für DVDs und Blurays mit Filmen aus dem Hause Time Warner aus. Berichten zufolge ging es Amazon dabei um das Aushandeln höherer Rabatte. Bereits 2010 hatte das Unternehmen vorübergehend alle Titel des Verlags Macmillan, der zur Holtzbrinck-Gruppe gehört, aus dem Angebot genommen.

Schon seit Monaten schwelt zudem der Streit zwischen Amazon und dem US-Ableger des französischen Hachette-Verlags. Amazon verzögert die Lieferung von dessen Büchern und nimmt keine Vorbestellungen für Werke von Autoren des Verlags an.

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