© Hypo Alpe Adria

Übernahme
07/29/2013

Zwei Interessenten für Hypo Alpe Adria Italia

Wegen der Verkaufspläne wird eine Urlaubssperre für hochrangige Manager verhängt.

Für die Übernahme der maroden italienischen Tochter der notverstaatlichten Hypo Alpe Adria dürften sich zwei Interessenten gefunden haben. Dabei handelt es sich nach Angaben der Tageszeitung "Il Messaggero Veneto" um die Banca Popolare di Vicenza, sowie um die britisch-indischen Investoren, die bereits die Österreich-Tochter übernehmen. Wegen der bevorstehenden Verkaufspläne habe der Vize-Generaldirektor der Hypo Alpe Adria Italia, Simone Caraffini, den hochrangigen Managern des Geldhauses mitgeteilt, dass sie auf August-Urlaub verzichten müssen.

Es gebe Gespräche mit Investoren für die Italien-Tochter und andere zu verkaufenden Einheiten, sagte ein Hypo-Sprecher, der britisch-indische Investor gehöre Sanjeev Kanoria gehöre aber nicht dazu.

Die Italien-Tochter der Hypo Alpe Adria hatte vergangene Woche den Gewerkschaften mitgeteilt, dass sie trotz der schwierigen Lage die Jobs in der in Udine beheimateten Bank retten wolle. 370 Personen beschäftigt die Hypo Alpe Adria Italia. Im Frühjahr hatte sich die Bank mit den Gewerkschaften auf den Abbau von 97 Stellen geeinigt.

Justiz ermittelt

2012 schrieb die Hypo Alpe Adria Italien 35,8 Millionen Euro Verlust. Zudem ist sie auch in den Sog der Justiz gekommen. Im Zeitraum zwischen 2008 und 2013 soll die Bank bei der Zinssatzberechnung von 14.000 Leasingverträgen, die mit Privaten und Unternehmen abgeschlossen worden waren, unerlaubt Zinsen in Höhe von 30 Millionen Euro kassiert haben.

eine Newsletter Anmeldung Platzhalter.

Wir würden hier gerne eine Newsletter Anmeldung zeigen. Leider haben Sie uns hierfür keine Zustimmung gegeben. Wenn Sie diesen anzeigen wollen, stimmen sie bitte Piano Software Inc. zu.

Jederzeit und überall top-informiert

Uneingeschränkten Zugang zu allen digitalen Inhalten von KURIER sichern: Plus Inhalte, ePaper, Online-Magazine und mehr. Jetzt KURIER Digital-Abo testen.