Chip-Zölle laut USA nur "erste Phase": Weitere Schritte möglich

Nahaufnahme einer blauen Computerplatine mit verschiedenen elektronischen Bauteilen.
Die USA bezeichnen die US-Zölle auf Hochleistungschips als "erste Phase" und schließen weitere Maßnahmen nicht aus. Als Grund wird die nationale Sicherheit angegeben.

Die von US-Präsident Donald Trump verhängten Zölle auf Hochleistungschips sind nach Angaben des Weißen Hauses nur ein erster Schritt. Es handle sich um eine "erste Phase", sagte ein Vertreter des US-Präsidialamts am Donnerstag. 

Chip-Zölle wegen nationaler Sicherheit

Weitere Maßnahmen könnten folgen, dies sei abhängig von Verhandlungen mit anderen Ländern und Unternehmen. Trump habe bereits früher mit einem Zoll von 100 Prozent auf nicht in den USA hergestellte Chips gedroht, so der Sprecher weiter.

Die US-Regierung hatte am Mittwoch Zölle in Höhe von 25 Prozent auf bestimmte fortschrittliche Computerchips verhängt. Betroffen sind unter anderem der KI-Prozessor H200 von Nvidia und der Halbleiter MI325X von AMD. Die Regierung begründete den Schritt mit der nationalen Sicherheit

Ziel sei es, die Abhängigkeit von ausländischen Herstellern wie dem taiwanischen Branchenriesen TSMC zu verringern und die Produktion in die USA zu verlagern. Die Zölle sollen gezielt sein: Importe für US-Rechenzentren, Start-ups sowie zivile Industrieanwendungen sind beispielsweise ausgenommen.

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