Zittern und Bangen bei Mitarbeitern von Karstadt

Eine Person mit Regenschirm geht an einem Karstadt-Kaufhaus vorbei, das mit „Sale“-Schildern dekoriert ist.
Schicksalswoche: Am Donnerstag soll der Aufsichtsrat richtungsweisende Entscheidungen treffen.

Für die 17.000 Mitarbeiter der deutschen Kaufhauskette Karstadt, die kürzlich vom österreichischen Investor Rene Benko übernommen wurde, geht es diese Woche ums Ganze. Am Donnerstag soll der Aufsichtsrat richtungsweisende Entscheidungen treffen.

Unter den Mitarbeitern geht die Angst vor der Schließung der Kaufhäuser und Job-Verlust um. Aufsichtsrat Arno Peukes sagt im deutschen Tagesspiegel, dass eine Schließung zahlreicher Kaufhäuser mehrere Hundert Millionen Euro kosten würde. Diese Geld stecke man besser in den Erhalt der Standorte.

Dennoch kursieren diverse Schließungslisten. Bis zu 30 der 83 Warenhäuser seien vom Zusperren bedroht. Diese schrieben Verluste und hätten keine Perspektive, heißt es in Bild am Sonntag. Das würde etwa 3000 Mitarbeitern den Job kosten. Details soll es am Donnerstag geben.

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