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Vergleich
10/31/2012

Wo wohnen die wohlhabendsten Europäer?

Welches Land hat die höchste Kaufkraft pro Kopf? GfK hat sich die Länder im Vergleich angesehen.

Wer hat die höchste Kaufkraft in Europa? Das Institut GfK hat dies im Oktober 2012 eruiert und ein Ranking von 42 europäischen Ländern zusammengestellt. Sieht man sich das Ergebnis an, wird deutlich: Die Unterschiede könnten nicht größer sein – vor allem zwischen Nicht-EU-Staaten und jenen, die der Union angehören. Auch zwischen Ost und West ist ein markantes Gefälle sichtbar.

Das europäische Schlusslicht liegt im Osten: Die Moldawier haben mit einer Pro-Kopf-Kaufkraft von 1257 Euro am wenigsten Geld zur Verfügung. Das heißt aber nicht, dass die Moldawier am "ärmsten" sind. Die absolut gemessene Kaufkraft muss in Relation zu den jeweiligen Lebenskosten im Land gesehen werden.

Weiter auf den hinteren Rängen: Weißrussland (1.553 Euro) und der Kosovo mit 1.906 Euro...(Im Bild: Ernte in Weißrussland– der Durschnittslohn pro Kopf beträgt 7 Euro pro Tag).

... dann folgen die Ukraine mit 1.985 Euro und Albanien (2.418 Euro).

Der Osten ist generell im finanziellen Hintertreffen. Geht man in der Rangliste weiter nach vorn, folgen auch die jüngsten EU-Mitgliedsstaaten Bulgarien (2.850 Euro) und Rumänien (3.472 Euro).

APA/ROBERT JAEGERAPA6460534-2 - 13012012 - SOPRON - UNGARN: ZU APA-TEXT WA - - Themenbild - Eine ungarischer 500 Forint Geldschein fotografiert am Donnerstag, 12. Jänner 2012, in Sopron. Die EU-Kommission hat sich weiter "bes" zu zu eineihe von neuen u

Die Slowenen kommen als nächste in der Liste – sie haben im Schnitt 10.356 Euro zur Verfügung. Im krisengebeutelten Griechenland sind es 11.357 Euro.

In der Mitte des Europa-Schnitts liegt Spanien mit 12.943 Euro – die Summe ist zehnmal so hoch wie jene in Moldawien. Darauf folgt Italien, wo die Pro-Kopf-Kaufkraft bei 16.179 Euro liegt.

In den Top Ten hingegen ist man mitten in Mitteleuropa angekommen. Belgien belegt den zehnten Platz mit 19.318 Euro, am neunten Rang liegen die Franzosen (19.881 Euro).

Unsere deutschen Nachbarn haben im Schnitt 20.014 Euro zum Ausgeben zur Verfügung – Platz 8. Damit liegen sie beinahe gleichauf wie die Schweden (20.331 Euro).

Auf dem sechsten Platz liegt dann Österreich: Mit 20.613 Euro hat der Durchschnitts-Österreicher damit mehr als 19.000 Euro jährlich mehr zur Verfügung als die Bewohner Moldawiens. Oder anders gesagt: Ein Österreicher kann von dem leben, was 16 Moldawier gemeinsam besitzen.

Noch mehr zur Verfügung haben die Dänen (22.040 Euro) und die insgesamt etwa 500.000 Einwohner Luxemburgs (28.924 Euro) – sie liegen auf den Rängen fünf und vier.

Willkommen in den Top Drei Europas: An dritter Stelle liegt die Schweiz – 31.666 Euro hat man als Durchschnitts-Eidgenosse im Jahr in der Geldbörse.

Platz zwei geht an die Norweger: 32.037 Euro hat man im hohen Norden dort pro Kopf und Jahr zur Verfügung.

Der erste Platz geht – wie schon im Vorjahr – an das Fürstentum Liechtenstein. Mit 56.978 Euro pro Kopf ist die Geldmenge im Kleinstaat 4,5-mal so hoch wie der Europa-Durchschnitt.

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