Die Wirtschaftskammer ortet positives Klima

© APA - Austria Presse Agentur

Wirtschaft
05/20/2021

Wirtschaftskammer machte 2020 Bilanzverlust von 26,4 Mio. Euro

Kammerumlagen um 14,2 Mio. Euro gesunken. Personalaufwand geringer, Sachaufwand höher als 2019.

Die Wirtschaftskammer Österreich hat 2020 coronabedingt weniger Einnahmen aber höhere Ausgaben gehabt. Unterm Strich blieb ein Verlust von 26,4 Mio. Euro übrig, geht aus dem am Donnerstagabend veröffentlichten Rechnungsabschluss hervor. Dabei seien die gewohnten Leistungen aufrechterhalten worden. Die Aufwendungen für Betreuung und Akut-Unterstützung der Mitglieder seien deutlich gestiegen, gewohnte Leistungen aber unverändert hoch geblieben, betont die WKÖ laut Aussendung.

Die Kammerumlagen I und II als Haupteinnahmequellen brachten 2020 zusammen 207,8 Mio. Euro ein, um 14,2 Mio. Euro weniger als 2019. Die Einnahmen aus der Kammerumlage 2 sanken 2020 gegenüber dem Jahr davor um 4,3 Prozent auf 131,5 Mio. Euro, jene aus der Kammerumlage 1 um 9,8 Prozent auf 76,3 Mio. Euro.

Die Waren- und Leistungserlöse gingen im Vergleich zu 2019 um 12,4 Millionen Euro auf 9,2 Millionen Euro zurück. Die "sonstigen betrieblichen Erträge" fielen von 36,8 auf 32,3 Millionen Euro, das sind vorwiegend Refundierungen für Projekte und Kostenersätze, denen entsprechende Aufwendungen gegenüberstehen.

Im Gegenzug ging der Personalaufwand (inkl. Altersvorsorge) von 143,6 Mio. Euro 2019 auf 137,2 Mio. Euro 2020 zurück, "womit das Budget exakt eingehalten wurde", wie es in der Aussendung heißt. Die Sachaufwendungen stiegen hingegen von 124,7 Mio. Euro auf 139,6 Millionen Euro.

"Die enorme Ausweitung der Mitgliederbetreuung und die Unterstützungen für die Betriebe waren nur durch konsequentes Kostenmanagement und zielgerichtete Sparmaßnahmen möglich", erklärt WKÖ-Vizepräsident und Finanzreferent Richard Schenz.

Der Rechnungsabschluss der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) wurde heute dem Finanzausschuss übermittelt und wird in weiterer Folge erst dem Präsidium präsentiert und im Juni dem Wirtschaftsparlament zum Beschluss vorgelegt.

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