Wifo-Chef Gabriel Felbermayr soll deutsche Regierung beraten

Der Ökonom zieht laut Medienberichten als neuer Wirtschaftsweiser in den Sachverständigenrat ein.
Gabriel Felbermayr

Ökonom und Wifo-Chef Gabriel Felbermayr soll laut Handelsblatt und FAZ in Deutschlands oberstes Beratungsgremium für Wirtschaftspolitik, dem Sachverständigenrat, einziehen. Er rückt demnach auf den Posten der ausgeschiedenen Ulrike Malmendier nach. Die vier Expertinnen und Experten im Sachverständigenrat werden auch "Wirtschaftsweise" genannt. 

Felbermayr sei der Wunschkandidat der CDU gewesen. Er gilt als marktwirtschaftlich orientiert und soll zudem die Lücke im Rat bei geopolitischen Themen schließen, heißt es im Handelsblatt. Koalitionspartner SPD habe seine Berufung zuerst skeptisch gesehen, dann aber doch zugestimmt.  

Das Finanzministerium habe seine Vorgängerin Malmendier im Rat behalten wollen, schreibt die Zeitung weiter, doch das CDU-geführte Wirtschaftsministerium und das Kanzleramt verhinderten die Verlängerung. Malmendier schied am 28. Februar aus dem Sachverständigenrat aus.

Felbermayr, der sich bis dato nicht zur Bestellung äußerte, leitete vor seiner Bestellung zum Wifo-Chef das Kiel-Institut für Weltwirtschaft. 

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