Der Blick ist auf die EZB gerichtet: Was macht die Notenbank bei ihrer Zinssitzung am Donnerstag?

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Währung
01/19/2015

Wieder über 1,15 Dollar: Euro erholt sich leicht

Gemeinschaftswährung war Freitagabend auf den tiefsten Stand seit November 2003 gefallen.

Der Euro hat sich am Montag etwas von seinen starken Verlusten in der vergangenen Woche erholt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,1560 US-Dollar, nachdem sie am Freitagabend mit 1,1460 Dollar auf den tiefsten Stand seit November 2003 gefallen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitagmittag auf 1,1588 (Donnerstag: 1,1708) Dollar festgelegt.

Zu Wochenbeginn dürften sich die Impulse in Grenzen halten. Aus dem Euroraum kommen nur wenige Konjunkturdaten, in den USA werden wegen eines Feiertags keine Wirtschaftszahlen veröffentlicht. Die Aufmerksamkeit richtet sich damit zunehmend auf die EZB: Es wird erwartet, dass die Notenbank auf ihrer Zinssitzung an diesem Donnerstag in den großangelegten Wertpapierkauf einsteigt.

Franken-Hysterie

Zusätzlich angeheizt wurden die Markterwartungen durch die überraschende Freigabe des Frankenkurses seitens der Schweizerischen Nationalbank SNB am vergangenen Donnerstag. "Die Erwartungen dürften inzwischen größer sein denn je", sagte Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Indem die SNB ihren Mindestkurs aufgegeben habe, habe sie sich auch von der Geldpolitik der EZB gelöst. "Was für ein Horrorszenario für die EZB-Geldpolitik unterstellt die SNB", fragt sich die Expertin.

Artikel: "Die Schweizer kaufen noch mehr bei den Nachbarn ein"

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