Widerstand gegen Mega-Pipeline

Eine knapp 3500km lange Pipeline von Kanada bis an die großen Seen in die USA erregt die Gemüter.

Wer will schon eine Pipeline vor der Haustüre? Niemand. So sehen dies auch die Aktivisten die gegen den Bau der umstrittenen Keystone XL Pipeline demonstrieren. Sie zogen ... ... nun wieder nach Washington um vor dem Ronald Reagan Building ihren Unmut kund zu tun. Das umstrittene Leitungssystem soll Öl ... ... über nicht weniger als 3456 Kilometer von Athabasca-Ölsanden in der kanadischen Provinz Alberta ... ... bis zu den Ölraffinerien an der Golfküste von Texas transportieren. Dazwischen, so kritisieren Gegner der Keystone XL, durchquert sie die Sandhills in Nebraska, eines der größten Trinkwasserreservoirs der Welt. Bereits ... ... 2012 soll(te) das Öl über die volle Länge fließen, doch... ... die Gegner des Projekts haben noch nicht aufgegeben. Die Erinnerung an die Öl-Katastrophe der Deepwater Horizon ist im Gedächtnis vieler Amerikaner noch deutlich präsent. "Es ist die wichtigste politische Entscheidung, die Obama bis zu den Präsidentschaftswahlen im kommenden Jahr noch treffen wird", konstatiert etwa Bill McKibben, US-Umweltaktivist ... "Genehmigt er den Bau, werden die Menschen die Hoffnung verlieren, dass sich die USA jemals für das Klima verantwortlich fühlen."
(KURIER.at / lm) Erstellt am
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