Qualmende ÖBB-Konkurrenz

Seit mehr als einem Jahr kann man per ÖBB-Alternative WESTbahn gen Westen reisen.

Seit dem 11. Dezember 2011 hat die ÖBB auf der Westbahnstrecke Konkurrenz auf den eigenen Schienen. Die WESTbahn GmbH bietet im Ein- bis Zwei-Stunden-Takt Züge von Wien nach Freilassing und wieder retour an. Die Fahrdauer ist mit 3 Stunden und 11 Minuten bemessen. Außerdem operiert die WESTbahn zwischen Salzburg und der bayrischen Stadt Rosenheim. Die knapp 200 Mitarbeiter kümmern sich täglich um bis zu 12.500 Passagiere. War in den Zügen von Anfang an das Rauchen erlaubt, so musste man den blauen Dunst Mitte Jänner 2012 aufgrund zahlreicher Klagen vorerst einstellen. Im September des Vorjahres wurde Rauchen nach einem Urteil des Verwaltungssenats aber wieder gestattet werden. Eine Tageszeitung sowie ein Heiß- (Kakao, Kaffee, Tee) oder Kaltgetränk (Mineralwasser still, oder prickelnd) sind bereits im Fahrpreis inkludiert. In den sogenannten Endwagen sind die Sitze an Vierertischen angeordnet. In den Wagen dazwischen sitzt man hintereinander. Insgesamt stellen die WESTbahn-Züge 501 Sitzplätze zur Verfügung. Daneben fungiert die WESTBAHN auch als Car-Sharing-Partner. Außerdem betreibt man den WESTbus der zwischen Wien und 13 Destinationen im In- und Ausland verkehrt.
(KURIER / lm) Erstellt am
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