IWF-Chefin Christine Lagarde

© REUTERS/KEVIN LAMARQUE

Konjunktur
04/09/2019

IWF schraubt Wachstumsprognose für Weltwirtschaft herunter

Der Internationale Währungsfonds sagt für die Weltwirtschaft einen Wachstums-Anstieg von 3,3 Prozent für 2019 voraus.

Die Wachstumsperspektiven der Weltwirtschaft sind nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) weiterhin stark eingetrübt. In einem am Dienstag in Washington veröffentlichten Konjunkturbericht schraubt der IWF seine Prognose für das globale Wachstum deshalb herunter: Für das laufende Jahr sagt die Organisation nun nur noch einen Zuwachs der Weltwirtschaft von 3,3 Prozent voraus.

Handelskonflikte und Brexit sind größte Probleme

Damit hat der IWF seine Wachstumserwartung gegenüber seiner Prognose vom Jänner um 0,2 Prozentpunkte gesenkt. Zu den größten Belastungen für die Wirtschaftsentwicklung zählt der IWF die fortbestehenden Handelskonflikte und das Risiko eines ungeordneten Brexit. Auch die Verlangsamung des Wachstums in Deutschland nennt der IWF als gravierenden Faktor.

Konjunkturmotor Deutschland stottert

Für Deutschland sagt die Organisation eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um lediglich 0,8 Prozent im laufenden Jahr voraus. Damit senkte der IWF seine Prognose für Deutschland vom Jänner deutlich um 0,5 Prozentpunkte.

Die neue Deutschland-Prognose des IWF entspricht der Schätzung der fünf führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute. Sie hatten vergangene Woche ebenfalls ein Wachstum von nur 0,8 Prozent vorhergesagt.

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